Zwölf Soldaten bei islamistischem Anschlag in Pakistan getötet

Islamabad (Reuters) - Bei einem islamistischen Selbstmordanschlag sind im Nordwesten Pakistans zwölf Soldaten getötet worden.
Die Angreifer hätten am Dienstag mit einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug die Mauer eines Armee-Stützpunktes in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa gerammt und die angrenzende Infrastruktur beschädigt, teilte das pakistanische Militär am Mittwoch mit. Die Armee gab keine Details dazu bekannt, wer hinter dem Anschlag stand, die islamistische Miliz Hafiz Gul Bahadur bekannte sich aber dazu. Es laufe eine Säuberungsaktion in der Gegend und die Angreifer würden vor Gericht gestellt, erklärte das Militär. Sechs Angreifer seien getötet worden.
Pakistan macht ein Wiederaufleben militanter Angriffe im Nordwesten des Landes zu schaffen, im Südwesten mehren sich separatistische Aufstände. Am Mittwoch kündigte der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif eine neue militärische Offensive gegen Separatisten in der Provinz Belutschistan an, die an Khyber Pakhtunkhwa grenzt.
(Bericht von Sudipto Ganguly and Charlotte Greenfield, geschrieben von Myria Mildenberger; redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)