
Goldpreis: Impulsarmer Handel wegen „Thanksgiving“ – Deutsche Inflation zieht an
In einem impulsarmen Handel ist der Goldpreis wie erwartet am Donnerstag auf der Stelle getreten. Da die Wall Street feiertagsbedingt wegen „Thanksgiving“ geschlossen ist, dürften sich zahlreiche Marktteilnehmer bereits in ein verlängertes Wochenende verabschiedet haben. Einfluss auf das Marktgeschehen könnte jedoch die Entwicklung der Verbraucherpreisdaten hierzulande als auch in der Eurozone ausüben. Aus charttechnischer Sicht dürfte weiterhin die psychologisch wichtige 2.600-Dollar-Marke von Interesse sein.
Deutsche Inflationsrate zieht wegen Basiseffekten wieder an – EU-Teuerung am Freitag im Fokus
So stiegen Waren und Dienstleistungen im Mittel um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat laut einer ersten Schätzung und damit weniger stark als von Ökonomen im Vorfeld geschätzt (2,3 Prozent). Allerdings lag der Preisdruck im Oktober noch bei 2,0 Prozent, nach 1,6 Prozent im September.
Im Monatsvergleich fielen die Preise um 0,2 Prozent. Als Hintergrund für den anziehen Preisdruck sind sogenannte Basiseffekte heranzuziehen.
Vor allem Dienstleistungen verteuerten sich um 4,0 Prozent im genannten Zeitraum. Nahrungsmittel legten um 1,8 Prozent zu (Oktober: 2,3 Prozent). Die Kernteuerung, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, kletterte von 2,9 auf 3,0 Prozent.
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