Britische Wirtschaft mit Mini-Wachstum - "Stagniert weitgehend"

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London (Reuters) - Die britische Wirtschaft wächst wieder leicht.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im November um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu, wie das Statistikamt ONS am Donnerstag in London mitteilte. Im Oktober und September war es jeweils um 0,1 Prozent geschrumpft. Allerdings wurden die Erwartungen von Ökonomen verfehlt: Diese waren von einem doppelt so starken Wachstum von 0,2 Prozent ausgegangen. "Die Wirtschaft stagniert weiterhin weitgehend", sagte ONS-Expertin Liz McKeown.

Die britische Wirtschaft erholt sich nur langsam von der Corona-Pandemie. Die Bank of England erwartet, dass das BIP im vierten Quartal 2024 erneut stagniert hat. Dabei hat die Regierung von Premierminister Keir Starmer das Ziel ausgegeben, das schnellste Pro-Kopf-Wachstum unter den sieben führenden westlichen Industrienationen (G7) zu erreichen.

Experten rechnen damit, dass die im April in Kraft tretenden neuen Belastungen für Gegenwind sorgen könnten. "Unternehmen werden die Auswirkungen der erhöhten Sozialversicherungsbeiträge bald spüren", sagte die Anlagestrategin von Quilter Investors, Lindsay James. Außerdem stehe in der kommenden Woche die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump an, der mit höheren Zöllen droht. "Die wahren Auswirkungen seiner Politik werden im weiteren Jahresverlauf spürbar werden", warnte James.

(Bericht von Suban Abdulla, geschrieben von Rene Wagner, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

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