Börse Daily am Sonntag mit DAX, Vonovia, Adidas, Henkel, Dow Jones, SAP, Kaffee, Amazon, Beiersdorf, Deutsche Boerse

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die Aktien von Vonovia befinden sich seit dem Verlaufshoch vom 5. März bei 53,24 Euro in einem steilen Abwärtstrend. Dabei wurden am 9. März mit einer sehr schwachen Tageskerze per Abwärtsgap der 50er-EMA (blaue Linie im Chart) durchbrochen und weiter fallenden Kurse angedeutet. Am 10. März folgte direkt der Durchbruch unter den 200er-EMA (rote Linie im Chart) womit sich die Lage auch langfristig eintrübte.

Es folgte ein direkter weiterer Kurseinbruch, wobei auch die steigende grüne Trendlinie nach unten durchbrochen wurde. Aktuell befinden sich die Aktien in einem erneuten Hochlauf zu dieser steigenden Trendlinie. In der Charttechnik wird diese Bewegung als Pullback bezeichnet, ein erneuter Test der vorherigen Ausbruchsstelle. In der Folge kommt es dann mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem weiteren Kursrutsch.

In der kommenden erwarteten neuen Abwärtswelle dürfte die Aktie dann dem Abwärtstrend weiter folgend das Verlaufstief vom 19. März bei 36,71 Euro nach unten durchbrechen. Es bietet sich eine Short-Position an. Die Coronavirus-Pandemie ist weiterhin das bestimmende Thema. Quartalszahlen der Unternehmen rücken in den Hintergrund und spiegeln die Vergangenheit wider.

Die Prognosen der Unternehmen für das laufende Jahr werden zurückgezogen, Hauptversammlungen verschoben, Dividendenzahlungen gekürzt oder ausgesetzt. In dieser schwierigen Zeit ist nur ein Indikator wichtig, die Kurve der Neuansteckungen. Erst wenn sich hier eine Beruhigung der Lage, eine Abflachung abzeichnet, könnte Hoffnung entstehen, dass der aktuelle Lockdown der Wirtschaft zurückgenommen wird.

Erst wenn der Markt sich beruhigt, dürften auch die Einzeltitel langsam wieder auf der Long-Seite interessant werden. Aber das wird wohl noch dauern. Die Erholungen der Aktienmärkte und der meisten Einzelaktien dürften daher wohl weiter nur temporär ausfallen. Aber wie es schon immer an der Börse war, nichts steigt oder fällt ewig. Die Wende wird auch wieder kommen und dann ein wohl starker Kursanstieg folgen.

Aktuell muss dem Abwärtstrend gefolgt werden. Daher ist die Short-Seite nach Aufwärtskorrekturen zu bevorzugen. Und Vonovia dürfte seine jüngste Aufwärtskorrektur wahrscheinlich gerade beendet haben.

Strategie

Aufbauend auf diese Strategie, wurde mittels des innovativen Tools Match My Trade der Société Générale nach den Top-2-Produkten aus Optionsscheinen, Turbos und exotischen Optionsscheinen für den maximalen Profit gesucht. Folgendes Produkt wurde für diesen Trade vorgeschlagen:

Aufgrund des Ziels Ende April und einem Zeitkorridor von +/- 5 Tagen, bringt ein StayLow-Optionsschein (WKN: SR7ECW) Stand heute den maximalen Gewinn. Aktuell notiert der StayLow-Optionsschein, der ein oberes KO-Level von 47,00 Euro hat, bei 4,37/4,27 Euro (Brief/Geld). Wenn Vonovia im erwarteten Zeitraum bei 30 Euro notiert, sollte der StayLow-Optionsschein auf 9,74/9,69 Euro (Brief/Geld) steigen.

Henkel: Chance von 157,9 Prozent p.a.

(17.03.2020) Die Virus-Pandemie erreicht letzten Endes alle Branchen, das haben die Investoren in den letzten Tagen mit Schrecken realisiert. Dennoch gibt es Bereiche, die auf mittlere Sicht weniger hart unter Druck kommen dürften. Dazu gehört auch der Konsumgütersektor. Lesen Sie hier weiter.

Adidas: Nach 50 Prozent Verlust jetzt Erholung?

(17.03.2020) Die Kursverluste an den Aktienmärkten haben sich auch zu Beginn dieser Woche fortgesetzt, aber scheinen Anleger wieder etwas Hoffnung zu schöpfen und angesichts der massiven Intervention von Regierungen und Notenbanken bei Wertpapieren zuzugreifen. Lesen Sie hier weiter.

Dow Jones Index: Im Trendwendebereich!

(20.03.2020) Die vergangenen vier Wochen über korrigierten Börsen rund um den Erdball ihren starken Kursanstieg massiv zur Unterseite aus. Der Dow-Jones-Index fiel sogar unter 20000 Punkte zurück, erreichte aber ein starkes Unterstützungsniveau aus den Jahren 2015/16. Lesen Sie hier weiter.

Call auf SAP: 21 Prozent Chance

(20.03.2020) SAP scheint Glück zu haben und ist durch sein Geschäftsmodell weniger den Risiken der Abschottung ausgesetzt. Eventuell haben wir diese Woche den Anfang einer Bodenbildung gesehen, was ein Gambling auf eine Bärenmarktrally interessant macht. Lesen Sie hier weiter.

Wochenrückblick Kaffee Future: 100 US-Cent verteidigt

(20.03.2020) Die ICE zertifizierten Lagerbestände sind am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit Mitte Januar gefallen. Gleichwohl konnte der Kaffeepreis zulegen und beschreibt weiterhin seinen noch jungen Aufwärtstrend. Wir stellen den Kaffee Future diesmal als Basiswert vor. Lesen Sie hier weiter.

Amazon: Long-Chance von 24,6 Prozent

(18.03.2020) Die massiven Einschränkungen, die mit der Ausbreitung des Virus einhergehen, sorgen für Druck auf fast alle Branchen. Geschäfte schließen, Werke stellen die Produktion ein, Menschen wollen oder müssen zuhause bleiben. Beim Online-Versandhandel sieht das anders aus. Lesen Sie hier weiter.

Beiersdorf Short: 49-Prozent-Chance

(16.03.2020) Beiersdorf konnte solide Zahlen für 2019 präsentieren, deutete aber an, dass Januar und Februar 2020 schon von der Corona-Pandemie negativ beeinflusst wurden. In Europa und den USA wird es die nächsten Wochen eher kritischer bevor die Wirtschaft wieder Tritt fasst. Lesen Sie hier weiter.

Deutsche Boerse Long: 80 Prozent Chance

(19.03.2020) Die Deutsche Börse hat sich neben dem allgemeinen Abverkauf an den weltweiten Aktienmärkten auch gegen geschäftsschädigende Diskussionen zur Wehr zu setzen. Es werden Stimmen laut, den Börsenhandel einzustellen. Eigentlich sollte volatiler Handel die Einnahmen steigern. Lesen Sie hier weiter.

Wochenvorschau Interessenkonflikt

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27.03.2020, 18:37, ICE Futures U.S.

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