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Dax erobert 200-Tage-Linie zurück und zeigt sich stärker – Infineon dank guter Branchen-Stimmung an der Dax-Spitze

onvista
Dax erobert 200-Tage-Linie zurück und zeigt sich stärker – Infineon dank guter Branchen-Stimmung an der Dax-Spitze

Am deutschen Aktienmarkt haben am Montag die Optimisten weiter das Zepter in der Hand. Der Dax baute seinen kräftigen Kursgewinn vom Freitag aus mit einem Plus von zuletzt 1,41 Prozent auf 11.726,30 Punkte. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer notiert damit wieder deutlich über der 200-Tage-Durchschnittslinie, die als Indikator für den längerfristigen Trend gilt.

Der MDax, der die Aktien mittelgroßer deutscher Unternehmen repräsentiert, stieg um 1,48 Prozent auf 25.185,51 Punkte. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone rückte um 1,3 Prozent vor.

Als Kurstreiber machten Börsianer die Erholung der Renditen an den Anleihemärkten aus. Wegen vermehrter Konjunktursorgen hatten zuletzt Investoren Aktien gemieden und Anleihen gekauft. Auch auf ein von Bundesfinanzminister Olaf Scholz ins Spiel gebrachte Konjunkturpaket über 50 Milliarden Euro im Falle einer Wirtschaftskrise wurde verwiesen. Derweil kündigte China am Wochenende eine Reform seiner Zinspolitik an, die laut Experten faktisch einer Lockerung gleichkommt.

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Banken-Sektor wieder fester

Als Profiteure der Stabilisierung am Anleihenmarkt gewannen Aktien von Banken hinzu. Sie hatten in den vergangenen Wochen unter dem starken Verfall der Renditen an den Bondmärkten gelitten. Die niedrigen Kapitalmarktzinsen erschweren den Geldhäusern das Geschäft mit festverzinsten Wertpapieren. Entsprechend stiegen am Montag die Aktien der Deutschen Bank um 2,7 Prozent und die der Commerzbank um 2,3 Prozent.

Infineon wird durch Nvidia angetrieben

Infineon gewannen an der Dax-Spitze 3,8 Prozent. Der Chipwert profitiere letztlich auch von den positiven Aussichten des US-Konkurrenten Nvidia, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. Thyssenkrupp erholten sich mit plus 3,1 Prozent etwas von ihrer jüngsten Schwächephase.

BASF will Dividende erhöhen

Der Chemiekonzern BASF will trotz der jüngsten Gewinnwarnungen seine Ausschüttung an die Aktionäre perspektivisch anheben. „Wir wollen die Dividende nicht nur mindestens halten, sondern kontinuierlich steigern“, sagte Konzernchef Martin Brudermüller dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). BASF-Titel stiegen zuletzt um 2,2 Prozent. Auch die Aktien von Covestro rückten vor, und zwar um 2,5 Prozent. Experte Lipkow verwies auf eine potenzielle Konsolidierung im Chemiesektor auf dem aktuell niedrigen Niveau der Auftragseingänge.

Grand City Properties zeigen solide Zahlen

Die Papiere von Grand City Properties gewannen im MDax 0,3 Prozent nach Zahlen. Steigende Mieten gaben dem Wohnimmobilienkonzern im ersten Halbjahr weiter Auftrieb. Analysten sprachen von einem soliden Zahlenwerk, die Aktien von Eckert & Ziegler kletterten im SDax zwischenzeitlich auf ein Rekordhoch bei 151,40 Euro und notierten zuletzt fast 6 Prozent höher. Für Kursfantasie sorge vor allem das Segment Radiopharma, sagte ein Börsianer.

Vapiano durch Chef-Abgang in der Defensive

Unter den Nebenwerten standen die Aktien von Vapiano mit einem Kurseinbruch von fast 9 Prozent im Mittelpunkt des Interesses. Der Chef der angeschlagenen Restaurantkette, Cornelius Everke, kündigte am Sonntag überraschend seinen Rücktritt für Ende August an. In einer Mitteilung des Unternehmens wurden persönliche Gründe genannt. Bis ein Nachfolger gefunden ist, soll Aufsichtsratschefin Vanessa Hall das Unternehmen bis mindestens April 2020 führen.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,71 Prozent am Freitag auf minus 0,65 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,18 Prozent auf 146,92 Punkte. Der Bund-Future sank um 0,45 Prozent auf 178,18 Punkte.

Der Kurs des Euro legte etwas zu auf 1,1099 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitag auf 1,1076 Dollar festgesetzt.

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: Imagentle / Shutterstock.com

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