Schweizer Börse gibt auf breiter Front nach

Reuters

Zürich (Reuters) - Die Schweizer Börse hat am Dienstag die stärksten Abgaben seit Ende Januar verbucht. Der SMI gab um 1,4 Prozent auf 10.965 Punkte nach. Händler erklärten, die drohende Inflation bereite den Anlegern zunehmend Kopfzerbrechen. In den USA könnte ein Cocktail aus steigenden Löhnen, steigenden Rohstoffpreisen und dem sich nach der Pandemie auflösenden Konsumstau die Teuerung anheizen. Dies könnte Notenbanken auf den Plan rufen und eher früher als später zu Zinserhöhungen führen.

Schlusslicht unter den Schweizer Standardwerten waren die Aktien der Grossbank UBS mit einem Minus von 3,4 Prozent. Der Zementkonzern Holcim büsste 2,8 Prozent ein. Kräftig abwärts ging es auch für Swiss Life. Die Prämieneinnahmen des Lebensversicherers sanken im ersten Quartal währungsbereinigt um 14 Prozent auf 6,8 Milliarden Franken. Der Rückgang sei vor allem auf niedrigere Einmalprämien im Schweizer Vollversicherungsgeschäft zurückzuführen.

Einziger Blue-Chip-Gewinner waren die Titel des Telekom-Anbieters Swisscom. Bei den Nebenwerten rückten Zehnder um 1,5 Prozent vor. Der Heizkörper- und Lüftungshersteller erwartet für das erste Halbjahr 2021 ein deutliches Umsatzwachstum auf 340 bis 348 Millionen Euro.

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