Vorbörse: Anleger vorsichtig optimistisch – Euro bewegt sich kaum – Ölpreise ziehen an

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Vorbörse: Anleger vorsichtig optimistisch – Euro bewegt sich kaum – Ölpreise ziehen an

DEUTSCHLAND: – TENDENZ – Der Dax dürfte am Montag mit positivem Grundton in den Handel starten. Der Broker IG taxierte den Leitindex eine Stunde vor dem Xetra-Auftakt auf 12.746 Punkte und damit 0,56 Prozent höher. Das Kursbarometer könnte damit einen neuen Angriff starten, die zuletzt noch zu hohe Hürde im Bereich um die 12 750 bis 12 800 Punkte zu überwinden. Jüngst hatten der Konflikt der USA mit China und die Hängepartie in Washington beim Verabschieden neuer Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise teils auf der Stimmung gelastet. Die US-Börsen hatten denn auch am Freitag trotz besserer US-Jobdaten keine gemeinsame Richtung gefunden. Aus Asien waren die Vorgaben am Montagmorgen gemischt, wenngleich chinesische Preisdaten eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung signalisierten. In puncto Berichtssaison, die zuletzt die Anleger beschäftigte, geht es am Montag erst einmal ruhiger zu, bevor im Wochenverlauf weitere Unternehmenszahlen erwartet werden.

USA: – LUFT WIRD DÜNNER – Der Dow Jones Industrial hat am Ende einer guten Börsenwoche noch eine kleine Schippe draufgelegt. Der US-Leitindex drehte am Freitag im späten Handel ins Plus, während die beiden technologielastigen Nasdaq-Indizes unter Gewinnmitnahmen litten. Sie waren in den vergangenen Tagen von Rekord zu Rekord geeilt. Ein starker Arbeitsmarktbericht hatte im Handelsverlauf zunächst für etwas Erleichterung gesorgt, doch dann überwog insgesamt die Vorsicht angesichts des jüngst wieder aufgeflammten Streits zwischen den USA und China. Der Dow legte um 0,17 Prozent auf 27 433,48 Punkte zu. Auf Wochensicht ergibt sich ein Plus von 3,80 Prozent. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 1,13 Prozent auf 11 139,39 Punkte ein.

ASIEN: – UNEINHEITLICH, TOKIO GESCHLOSSEN – Die Börsen Asiens haben zum Wochenstart keine gemeinsame Richtung gefunden. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen stieg zuletzt um Prozent 0,10 Prozent, während in der Hang Seng in Hongkong um 0,23 Prozent nachgab. Derweil signalisierten chinesische Preisdaten eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung. Deutlichere Gewinne gab es indes in Südkorea und in Australien. In Tokio wurde wegen eines Feiertages nicht gehandelt.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 12674,88 0,66%

XDAX 12702,57 0,34%

EuroSTOXX 50 3252,65 0,38%

Stoxx50 2946,73 0,15%

DJIA 27433,48 0,17%

S&P 500 3351,28 0,06%

NASDAQ 100 11139,39 -1,13%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 177,01 -0,11%

DEVISEN: – KAUM ERHOLUNG – Der Kurs des Euro hat sich am Montag nach Kursverlusten vom Freitag nur wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1792 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1817 Dollar festgesetzt.

Damit konnte sich der Euro vorerst stabilisieren, nachdem er am Freitag etwa einen Cent gefallen war. In den USA hatte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt nach dem Corona-Einbruch weiter erholt. Am Freitag war der US-Arbeitsmarktbericht für Juli besser als erwartet ausgefallen, was dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet hatte.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Wochenauftakt. Im Tagesverlauf werden kaum wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht, an denen sich die Anleger am Devisenmarkt orientieren könnten. Nach wie vor werden die Finanzmärkte durch die politische Hängepartie für ein neues Corona-Hilfspaket in den USA und den Spannungen zwischen den USA und China belastet.

Euro/USD 1,1793 0,06%

USD/Yen 105,77 -0,16%

Euro/Yen 124,73 -0,09%

ROHÖL: – ANSTIEG – Die Aussicht auf eine fortgesetzte Nachfrageerholung in Asien hat die Ölpreise am Montag angetrieben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 44,88 US-Dollar. Das waren 48 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 60 Cent auf 41,82 Dollar.

So hatte der Chef des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco, Amin Nasser, am Sonntag gesagt, dass der Ölverbrauch in Asien in seinen Augen nahezu das Niveau von vor der Corona-Krise erreicht habe. Mit China wurde die führende asiatische Wirtschaftsmacht zwar früher von der Krise getroffen als die westlichen Industriestaaten, allerdings konnte das Land die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie auch schneller wieder lockern.

Am Markt wurde außerdem auf einen weiteren Rückgang der Ölförderanlagen in den USA verwiesen. Am Freitagabend hatte die Ausrüsterfirma Baker Hughs gemeldet, dass die Zahl der aktiven Bohrlöcher in der vergangenen Woche um vier auf 176 gefallen sei. Dies ist der niedrigste Stand seit 15 Jahren und sorgt für ein geringeres Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt.

Brent 44,82 +0,42 USD

WTI 41,77 +0,55 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR BMW AUF 75 (92) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– HÄNDLER: CITIGROUP HEBT DWS AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL)

– HÄNDLER: CITIGROUP STARTET MORPHOSYS MIT ‚BUY‘ – ZIEL 160 EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 235 (230) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT LEG IMMOBILIEN AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 120 (115) EUR

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR AIRBUS AUF 50 (54) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR FRAPORT AUF 32 (37) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

UBS STARTET CARL ZEISS MEDITEC MIT ‚BUY‘ – ZIEL 105 EUR

– BERNSTEIN HEBT DEUTSCHE POST AUF ‚OUTPERFORM‘ (MARKET-PERFORM)

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SYMRISE AUF 93 (75) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR ING AUF 8,4 (8,0) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR JULIUS BAER AUF 49 (47) CHF – ‚BUY

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR STANDARD CHARTERED AUF 589 (575) PENCE – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR BEFESA AUF 34 (32) EUR – ‚NEUTRAL‘

MORGAN STANLEY NIMMT SWISS RE MIT ‚EQUAL-WEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 83 CHF

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BBVA AUF 3,44 (3,74) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SANTANDER AUF 3,14 (3,56) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR ING AUF 9,00 (8,80) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR BAT AUF 3500 (4250) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:30 DEU: QSC, Q2-Zahlen

08:00 DEU: Atoss Software, Halbjahreszahlen (detailliert)

10:00 DEU: Porsche SE, Q2-Zahlen

13:00 USA: Duke Energy, Q2-Zahlen

13:00 USA: Marriott International, Q2-Zahlen

17:45 DEU: alstria office REIT, Q2-Zahlen

22:00 USA: International Flavors & Fragrance, Q2-Zahlen

DEU: Bertrandt, Q3-Zahlen

CAN: Nutrien, Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

03:30 CHN: Erzeugerpreise 07/20

03:30 CHN: Verbraucherpreise 07/20

07:45 CHE: Seco: Arbeitsmarktdaten 07/20

08:00 DEU: Insolvenzen 05/20 einschließlich Trendindikator 07/20

08:00 DEU: Bauhauptgewerbe 05/20

10:30 EUR: Sentix Investorenvertrauen 08/20

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Außerplanmäßige Videokonferenz des Kabinetts

Im Zentrum steht die Corona-Krise, es geht um die bundesweit steigenden Infektionszahlen, die neuen Testzentren, eine mögliche Ausweitung von Risikogebieten und den Schulbetrieb nach den Ferien.

+ 1200 Pk mit Ministerpräsident Markus Söder,

DEU: Gespräch Außenminister Heiko Maas mit der südkoreanischen Außenministerin Kyung-wha Kang

HINWEIS

JPN: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

10.30 Uhr

Eurozone

Sentix-Konjunkturindex

August (Punkte) -16,0 -18,2

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.d

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 41,79 USD
  • +0,43%
23.09.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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