Vorbörse: US-Techwerte korrigieren weiter – Dax fast die 16.000 wieder ins Auge – Ölpreise trotzen Freigabe von Notreserven und steigen

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Vorbörse: US-Techwerte korrigieren weiter – Dax fast die 16.000 wieder ins Auge – Ölpreise trotzen Freigabe von Notreserven und steigen

DEUTSCHLAND: – ERHOLUNGSVERSUCH – Nach dem jüngsten Rückschlag winkt dem Dax am Mittwoch eine gewisse Stabilisierung zurück Richtung 16 000 Punkten. Der Broker IG taxierte den Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsstart 0,3 Prozent höher auf 15 986 Punkte. Am vergangenen Donnerstag hatte der Dax bei 16 290 Punkten einen weiteren Höchststand erreicht. Nach einer fast siebenwöchigen Rally mit rund 10 Prozent Zuwachs kam er dann jedoch zuletzt bis auf 15 866 Punkte zurück. Mit dem Ifo-Geschäftsklima am Vormittag, einem ganzen Strauß von US-Daten am frühen Nachmittag und dem Sitzungsprotokoll der jüngsten US-Notenbank-Sitzung am Abend ist die Tagesagenda prall gefüllt. Gerade das Protokoll der Fed-Sitzung steht nach Einschätzung der Credit Suisse im Fokus, hatten die Notenbanker hier doch den Ausstieg aus ihren zur Konjunkturbelebung aufgelegten Wertpapierkäufen eingeläutet. Das Protokoll dürfte gestiegene Unsicherheit bezüglich der Inflationsentwicklung zeigen, hieß es.

USA: – DOW IM PLUS, TECHS IM MINUS – Auch am Dienstag sind die US-Aktienmärkte uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Standardwerte an der Wall Street freundlich tendierten, setzte die Technologiebörse Nasdaq ihren Korrekturpfad nach der jüngsten Rekordrally fort. Am Markt werde inzwischen eine schneller als bislang erwartete Rücknahme geldpolitischer Stimuli befürchtet, hieß es. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,55 Prozent bei 35 813,80 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,17 Prozent auf 4690,70 Punkte aufwärts. Der Nasdaq 100 fiel hingegen um 0,45 Prozent auf 16 306,72 Zähler, machte dabei aber mehr als die Hälfte seines zwischenzeitlichen Verlustes im späten Handel wieder gut.

ASIEN: – DURCHWACHSEN – Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland umfasst, stieg zuletzt um 0,3 Prozent und der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann 0,7 Prozent. nicht gehandelt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 fiel gut eineinhalb Prozent, allerdings war in Tokio am Vortag wegen eines Feiertages nicht gehandelt worden.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
Rohstoff wird steigen
Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 171,09 +0,28%

DEVISEN: – EURO FÄLLT NICHT WEITER – Der Euro hat sich am Mittwoch im frühen Handel zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1250 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Der Kurs bewegt sich in der Nähe des am Vortag erreichten Tiefstands seit Mitte 2020. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1259 Dollar festgesetzt.

Zur Wochenmitte steht insbesondere in den USA eine wahre Flut an Konjunkturdaten auf dem Programm. Grund ist der nationale Feiertag „Thanksgiving“ am Donnerstag, den viele US-Bürger und Behörden für ein verlängertes Wochenende nutzen. Daher werden viele Wirtschaftszahlen auf diesen Mittwoch vorgezogen.

Darüber hinaus veröffentlicht die US-Notenbank Fed am Abend ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung. Analysten und Anleger dürften die Mitschrift nach zusätzlichen Hinweisen auf die geldpolitische Ausrichtung der Fed durchforsten. Die Fed hat damit begonnen, ihre Geldpolitik etwas zu straffen, indem sie ihre immensen Wertpapierkäufe schrittweise zurückfährt.

In Deutschland blicken die Finanzmärkte auf das Geschäftsklima des Münchner Ifo-Instituts. Es wird mit einer abermaligen Stimmungseintrübung gerechnet. Derzeit schlagen vor allem die zahlreichen Verspannungen im Welthandel auf die Stimmung der Unternehmen. Hinzu kommt die angespannte Corona-Lage in vielen Ländern Europas.

Euro/USD 1,1243 -0,06%

USD/Yen 114,95 -0,17%

Euro/Yen 129,25 -0,24%

ROHÖL: – Preise ziehen weiter an –  Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre deutlichen Aufschläge vom Vortag leicht ausgebaut. Die Freigabe nationaler Notreserven zahlreicher Länder erzielt damit bisher nicht die gewünschte Wirkung. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,61 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 37 Cent auf 78,87 Dollar.

Am Vortag hatten die USA in einer abgestimmten Aktion mit anderen großen Volkswirtschaften den Rückgriff auf ihre nationale Erdölreserven bekanntgegeben. An der Freigabe wollen sich China, Indien, Japan, Südkorea und Großbritannien beteiligen. Hintergrund sind die hohen Rohölpreise, die im Oktober mehrjährige Höchststände erreicht hatten und die wirtschaftliche Erholung vom Corona-Einbruch abzuwürgen drohen.

Dass die Ölpreise seit der Freigabe steigen und nicht fallen, führen Marktbeobachter auf mehrere Gründe zurück. Zum einen wurde über eine Freigabe seit Wochen spekuliert und an den Märkten in Form fallender Ölnotierungen eingepreist. Zum anderen zeigten sich einige Marktteilnehmer enttäuscht über die freizugebenden Ölmengen und die Tatsache, dass ein Teil dieser Menge später wieder in die Reserve eingelagert werden soll.

Ungewiss ist, wie der Ölverbund Opec+ auf den Schritt der Verbrauchsländer reagiert. Die 23 Förderländer weiten ihre Produktion seit Sommer aus, allerdings nur schrittweise und in moderatem Tempo. Als Reaktion auf die Notfreigabe könnten die Produktionsländer ihre Förderung noch vorsichtiger erhöhen als bisher, meint etwa Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank.

Brent 82,63 +0,32 USD

WTI 78,90 +0,40 USD

onvista Mahlzeit: Corona-Sorgen im Dax werden größer – Zoom, Nel, Thyssenkrupp und RWE greift Nordex unter die Arme

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR CECONOMY AUF 4 (4,10) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BERENBERG SENKT SMA SOLAR AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 46 EUR

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR AIXTRON AUF 26 (29) EUR – ‚BUY‘

– CITIGROUP SENKT ZIEL FÜR SALZGITTER AUF 32 (33) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 180 (177) EUR – ‚BUY‘

UBS SENKT ALSTRIA OFFICE AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 19,50 (20) EUR

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 45 (42) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SHELL A AUF 3000 (2250) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SHELL B AUF 3000 (2250) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 55 (53) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG STARTET IPSEN MIT ‚HOLD‘ – ZIEL 93 EUR

– BERENBERG STARTET LUNDBECK MIT ‚BUY‘ – ZIEL 212 DKK

– BERENBERG STARTET UCB MIT ‚BUY‘ – ZIEL 124 EUR

– BERENBERG STARTET VIFOR PHARMA MIT ‚HOLD‘ – ZIEL 116 CHF

– CREDIT SUISSE HEBT AEGON AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 5,30 (4) EUR

– CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 54 (51) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE STARTET OVHCLOUD MIT ‚OUTPERFORM‘ – ZIEL 27 EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR KONE AUF 61 (70) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN STARTET OVHCLOUD MIT ‚NEUTRAL‘ – ZIEL 24 EUR

– JPMORGAN HEBT DELIVEROO AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 392 (333) PENCE

– JPMORGAN HEBT JUST EAT TAKEAWAY.COM AUF ‚OVERWEIGHT‘ (N) – ZIEL 8632 (8695) EUR

– JPMORGAN STARTET OVHCLOUD MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 25 EUR

UBS HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 4450 (4275) PENCE – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 54 (51) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

06:45 LUX: Aroundtown, Q3-Zahlen

12:30 DEU: Centogene, Q3-Zahlen

ITA: Enel, Capital Markets Day mit Strategieplan 2022-2024 sowie Vision 2030

CHE: Inficon, Technology Day

DEU: Geratherm, Q3-Zahlen

AUT: CA Immobilien Anlagen, Q3-Zahlen

USA: Deere & Co, Q3-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Onlinehandel und Einzelhandel in Verkaufsräumen (einschließlich experimenteller Daten), Jahre 2015-2021

08:45 FRA: Geschäftsklima 11/21

08:45 FRA: Produzentenvertrauen 11/21

10:00 DEU: Ifo-Geschäftsklima 11/21

11:30 DEU: Anleihe / Laufzeit: 15 Jahre / Volumen: 2 Mrd EUR

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Lagerbestände Großhandel 10/21 (vorab)

14:30 USA: BIP Q3/21 (2. Veröffentlichung)

14:30 USA: Privater Konsum Q3/21 (2. Veröffentlichung)

14:30 USA: Auftragseingang langlebige Güter 10/21 (vorab)

16:00 USA: Konsumentenausgaben 10/21

16:00 USA: Private Einkommen 10/21

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 11/21

16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 10/21

16:30 USA: EIA Ölbericht (Woche)

17:00 RUS: Industrieproduktion 10/21

20:00 USA: FOMC Sitzungsprotokoll 3.11.21

SONSTIGE TERMINE

DEU: Weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie

+ Neues Infektionsschutzgesetz tritt in Kraft u.a. mit 3G-Regeln am Arbeitsplatz sowie in Bussen und Bahnen

+ In mehreren Bundesländern treten neue Corona-Regeln in Kraft

+ Infektionsgeschehen und Impfentwicklung

+ 11.00 Regierungs-Pk

09:15 DEU: Fortsetzung Prozess gegen Ex-Audi-Chef Stadler und drei Ingenieure

10:00 DEU: Online-Pk DER Touristik zum Start in Sommersaison und Sommerprogramm

10:00 DEU: DZ Bank, Pressegespräch zum Jahresausblick (online)

11:00 DEU: Online-Pk Bitkom-Präsident Achim Berg zu „Digitalisierung der deutschen Wirtschaft – Wo steht Deutschland nach zwei Jahren Pandemie?“

13:00 DEU: Online-Baumarktkongress des Branchenverbandes BHB, Köln

13:00 EUR: EU-Kommission präsentiert Paket zum Europäischen Semester

14:00 EUR: Treffen des Rats des Europäischen Wirtschaftsraums

16:30 DEU: Online-Konferenz AOK-Bundesverband zu Ansätzen für eine strukturelle Erneuerung der Gesundheitsversorgung, Berlin

19:30 DEU: Ringen um CDU-Vorsitz – Norbert Röttgen präsentiert sich in einem „CDU Live“-Format als Kandidat

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.45 Uhr

Frankreich

Unternehmensumfrage November

Geschäftsklima 112 113

Produzentenvertrauen 106 107

10.00 Uhr

Deutschland

Ifo-Umfrage November

Geschäftsklima

Erwartungen 94,6 95,4

Aktuelle Lage 99,0 100,1

Geschäftsklima 96,7 97,7

GROSSBRITANNIEN

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Erstanträge Arbeitslosenhilfe 260 268 (Vorwoche, in Tsd)

Auftragseingang langl. Güter, Okt +0,2 -0,3

ohne Transport +0,5 +0,5

BIP Q3 (2. Schätzung) +2,2 +2,0* (gg VQ, annualisiert)

16.00 Uhr

Persönliche Einnahmen, Okt +0,2 -1,0

Konsumausgaben, Okt +1,0 +0,6

PCE-Kernindex gg VJ +4,1 +3,6

Konsumklima Uni Michigan, Nov 67,0 66,8 (in Pkt)

Verkäufe neuer Häuser, Okt 0,0 +14,0

20.00 Uhr

Sitzungsprotokoll US-Notenbank (Fed Beige Book)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Curioso / shutterstock

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 70,45 USD
  • -5,71%
30.11.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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