Apple: Drückt auf die Stimmung im Tech-Sektor - Aktie verliert vorbörslich drei Prozent

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Quelle: Vytautas Kielaitis/Shutterstock.com

Die Anteilsscheine von Apple gaben im vorbörslichen Handel am Mittwoch zeitweise über 3,5 Prozent nach. Der Grund: Es mangelt an der Nachfrage nach den neuen iPhones. Die beginnende Rezession bei gleichzeitiger Rekordinflation macht sich im Konsumverhalten der Verbraucher bemerkbar.

Produktion wird nicht wie geplant erhöht

Kreisen zufolge will der iPhone-Hersteller die Produktion seiner neuen Smartphone-Reihe nun doch nicht erhöhen, wegen einer mangelnden Nachfrage. Dies wirkte sich der Folge bis in tief in die Lieferketten der Technologiebranche aus.

Der im kalifornischen Cupertino ansässige Technikgigant habe seinen Zulieferern mitgeteilt, die Produktionsgeschwindigkeit im zweiten Halbjahr nicht mehr um bis zu sechs Millionen Einheiten zu steigern, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit würde Apple zu einer ursprünglichen Prognose aus diesem Sommer zurückkehren. Während die Apple-Aktien in den USA außerbörslich 3,3 Prozent tiefer gehandelt wurden, kamen in Europa die Aktien von Chipkonzernen und deren Zulieferfirmen unter Druck.

Infineon etwa gehörten im Dax mit minus 3,4 Prozent zu den größten Verlierern, während die Papiere des Konkurrenten STMicroelectronics  in Paris um 5,5 Prozent fielen. Titel des Chipbranchen-Ausrüsters Aixtron, der im MDax notiert ist, verloren im Schlepptau 3,2 Prozent an Wert. Auf europäischer Bühne ging der Branchenausrüster ASML ebenfalls mit 2,3 Prozent auf Talfahrt.

Apple-Aktie hält sich bislang wacker

Die Apple-Aktie ist bislang (noch) weit entfernt von neuen Jahrestiefs unterhalb von 129 USD. Dreht sich auch hier die Stimmung zu Gunsten der Bären könnte das den Gesamtmarkt noch einmal deutlich belasten in den kommenden Handelstagen.

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