DAX tendiert weiter gen Süden

Financial Service Group · Uhr
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Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht per Dezember fällt nicht unbedingt zugunsten fallender Zinsen aus, die Anzahl neu geschaffener Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag weit über den Prognosen und begünstigt ein weiter hohes Zinsniveau in den USA. Das hat prompt für einen Abverkauf an der US-Vorbörse und dem Frankfurter Parkett gesorgt.

Erwartet wurden laut dem heute veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht der Regierung die Schaffung von 199.000 neuen Stellen, tatsächlich lag die Anzahl bei 216.000 neuen Stellen. Die Arbeitslosenquote verharrt damit weiter bei 3,70 Prozent, erwartet wurde ein Anstieg auf 3,80 Prozent. Zeitgleich verblieben auch die durchschnittlichen Stundenlöhne auf dem Vormonatsniveau, hier wurde eine deutliche Abschwächung erwartet.

Die starken Jobdaten aus den USA dürften die US-Notenbank FED fortwährend vorsichtig mit ihrer zukünftigen Geldpolitik umgehen lassen, was wiederum eine baldige Zinssenkung einmal mehr unwahrscheinlicher macht. Im Gegenzug dürften die positiven Arbeitsmarktdaten auf die Laune der Aktienhändler drücken und die Märkte entsprechend gen Süden tendieren lassen.

In einer ersten Reaktion reagierte der deutsche Leitindex DAX mit frischen Tagestiefs, konnte sich von diesen aber schon wieder etwas lösen und tendiert um 16.500 Punkten herum. Nichtsdestotrotz bleibt das Barometer kurzzeitig angeschlagen und empfänglich für weitere Verluste auf 16.290 und darunter glatt 16.000 Punkte.

Weitere börsenrelevante Daten stehen heute noch ab 16:00 Uhr mit Auftragseingängen der US-Industrie per November und dem ISM-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per Dezember auf der Agenda. Die letzte planmäßige Nachricht wird mit dem wöchentlich erscheinenden Commitments of Traders (COT) Report um 21:30 Uhr durchgegeben.

DAX (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 16.624 // 16.686 // 16.783 // 16.963 // 17.010 // 17.037
Unterstützungen: 16.455 // 16.394 // 16.317 // 16.290 // 16.200 // 16.076

Interessenkonflikt

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