Waldbrände bei Athen - Mehrere Orte und Krankenhäuser evakuiert

Reuters · Uhr

Grammatiko (Reuters) - Die Waldbrände bei Athen breiten sich immer weiter aus.

Mindestens elf Orte und Dörfer sowie mehrere Kliniken mussten evakuiert worden, wie die griechischen Behörden am Montag mitteilten. Häuser und Autos gingen brannten nieder.

Starke Winde aus unterschiedlichen Richtungen fachten die Brände an. An manchen Stellen loderten bis zu 25 Meter hohe Flammen. Bereits am Sonntagabend hingen dichte Rauchwolken über Athen. Die Flammen erreichten den Vorort Dionysos rund 24 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums.

Hunderte Feuerwehrleute unterstützt von Freiwilligen waren im Einsatz. Allein zur Bekämpfung eines Feuers bei der Stadt Varnavas rund 35 nördlich von Athen waren 17 Löschflugzeuge und 15 Hubschrauber im Einsatz. Doch die Flammen breiten sich immer weiter aus. Brände gab es nun auch in der Stadt Marathon, dem Dorf Grammatiko und dem Küstenort Nea Makri. "Trotz eines schweren Kampfs und übermenschlicher Anstrengungen über Nacht hat sich das Feuer schnell ausgebreitet und den Berg Pendeli erreicht", sagte ein Vertreter der Feuerwehr. In der Region nördlich von Athen mussten mindestens drei Krankenhäuser geräumt werden.

Seit Mai sind in ganz Griechenland Hunderte Waldbrände ausgebrochen. Während dies im Sommer in Griechenland keine Seltenheit ist, haben außergewöhnlich heißes und trockenes Wetter im Zusammenhang mit dem Klimawandel Wissenschaftlern zufolge die Häufigkeit und Intensität der Brände erhöht. Nach dem wärmsten je gemessenen Winter und einer langen extrem regenarmen Periode steuert Griechenland nun auf den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen zu. Meteorologen zufolge ist die gesamte Woche kritisch, die Behörden sind zunächst bis Donnerstag in Alarmbereitschaft.

(Bericht von Alexandros Avramidis und Renee Maltezou, geschrieben von Elke Ahlswede.; Redigiert von Hans Busemann; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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