Devisen

Euro fällt vor US-Inflationsdaten unter 1,09 US-Dollar

dpa-AFX · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Quelle: Tamer Adel Soliman/Shutterstock.com

Der Euro hat am Mittwoch einen Teil seiner deutlichen Kursgewinne vom Vortag wieder abgegeben. Am Morgen rutschte die Gemeinschaftswährung knapp unter 1,09 US-Dollar. Zuletzt wurde sie bei 1,0896 Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Vorabend.

Am Dienstag hatte eine Dollar-Schwäche dem Euro noch deutlichen Auftrieb verliehen. Der Kurs war zeitweise bis auf 1,0947 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit vergangenen Oktober, bevor eine Gegenbewegung einsetzte. Auslöser für die jüngste Dollar-Schwäche waren Sorgen um die US-Wirtschaft als Folge der erratischen Zollpolitik der neuen US-Regierung.

Im weiteren Handelsverlauf dürften am Devisenmarkt Konjunkturdaten stärker in den Mittelpunkt des Interesses rücken. Auf dem Programm stehen Daten zur Preisentwicklung in den USA. Am Markt wird erwartet, dass sich die vergleichsweise hohe Inflation in der größten Volkswirtschaft der Welt im Februar etwas abgeschwächt hat. Allgemein wird mit einer Inflationsrate knapp unter drei Prozent gerechnet.

Einige Analysten wollen aber auch einen Anstieg der Inflation in den USA über die Marke von drei Prozent nicht ausschließen. Experten der Landesbank Hessen-Thüringen verweisen auf höhere Benzinpreise. Außerdem bestehe auch bei den Kosten für Nahrungsmittel in den USA "das Risiko einer zunehmenden Aufwärtsdynamik".

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