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Dax: Anleger warten auf Geschäftszahlen – Wirecard dämmt Verluste ein – Thyssenkrupp und Salzgitter leiden unter kritischer Studie

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Dax: Anleger warten auf Geschäftszahlen – Wirecard dämmt Verluste ein – Thyssenkrupp und Salzgitter leiden unter kritischer Studie

Der Dax ist am Dienstag mit wenig Bewegung in die verkürzte Handelswoche nach dem Osterfest gestartet. Am Mittag gab der Leitindex um 0,19 Prozent auf 12.199 Punkte nach. Die Bilanz der vergangenen sieben Handelstage kann sich aber dennoch sehen lassen: Ein Gewinn von mehr als 3 Prozent und ein Jahreshoch stehen aktuell zu Buche.

US-Quartalszahlen im Anleger-Interesse

„In der vor uns liegenden Handelswoche dürften vor allem die Quartalsbilanzen aus den Unternehmen in den USA die Richtung der Aktienmärkte bestimmen“, schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Die Chancen für eine Fortsetzung der Rally stünden dabei relativ gut. Da die Anleger eher pessimistisch in Sachen Berichtssaison eingestellt seien, bestehe Potenzial für positive Überraschungen.

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Nach Ende des Leerverkaufsverbot: Wirecard grenzt Minus ein

Im Dax machten die Aktien von Wirecard anfängliche Verluste von bis zu 8,24 Prozent teilweise wett und gaben zuletzt noch um 2,75 Prozent nach. Die Finanzaufsicht Bafin hatte am Donnerstagabend ihre Vorsichtsmaßnahmen gegen zeitweilig befürchtete illegale Attacken von Börsenspekulanten auf den Zahlungsabwickler beendet. Kurz und knapp hatte die Bafin kurz vor Ostern mitgeteilt, dass Investoren ab sofort wieder Shortspekulationen auf das Wertpapier von Wirecard eingehen können. Damit ist das seit 18. Februar geltende Verbot aufgehoben. Damit steigt auch wieder die Unsicherheit der Anleger.

Aktuelle Studie belastet Stahlbranche

Gemieden wurden auch die Aktien der Stahlersteller Thyssenkrupp und Salzgitter, die 2,56 und 1,48 Prozent einbüßten. Das Analysehaus Jefferies hatte sich vor der Berichtssaison der Stahlunternehmen skeptisch zu den Aussichten der Branche geäußert. Die Aktien von Stahlherstellern litten am Dienstag europaweit.

Angesichts des globalen Preisdrucks blickte Analyst Alan Spence vorsichtiger auf die Margenentwicklung der Unternehmen im ersten Quartal und senkte seine Gewinnprognosen (Ebitda).

Ungewissheit über Bankenfusion schwächt Bank-Aktien

Weiterhin im Interesse der Aktionäre steht die mögliche Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank. Zuletzt wurden die Commerzbank-Aktien von einem Medienbericht über ein Interesse des niederländischen Finanzkonzerns ING an dem Institut angetrieben. Nun hieß es in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass im Aufsichtsrat der Deutschen Bank der Widerstand gegen einen Kauf der Commerzbank wachse. Für die Anteilsscheine der Commerzbank ging es unter den schwächsten Werten im MDax um 2,23 Prozent nach unten, während die Papiere der Deutschen Bank um 1,37 Prozent fielen.

Deutsche Wohnen: Analyst gibt Entwarnung

Moderat im Plus notierten die Aktien von Deutsche Wohnen, die vom Investmenthaus Kepler Cheuvreux zum Kauf empfohlen worden waren. Die jüngste Diskussion um mögliche Enteignungen von Immobilienkonzernen sei zu hoch gehängt worden, schrieb Analyst Thomas Neuhold. Den Kursrückschlag sollten Anleger daher zum Kauf nutzen.

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