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Dax legt am Hexensabbat deutlich zu - Infineon und SAP an der Spitze

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Dax legt am Hexensabbat deutlich zu - Infineon und SAP an der Spitze

Der Hexensabbat hat den Dax am Freitag angetrieben. Der deutsche Leitindex war zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit Mitte Oktober gestiegen, bevor das Plus etwas abbröckelte. Zum Handelsschluss stand das Börsenbarometer 0,85 Prozent im Plus bei 11.685,69 Punkten. Der Wochengewinn summiert sich auf 1,99 Prozent. Der MDax stieg am Freitag um 0,50 Prozent auf 25.150,78 Punkte.

Am sogenannten Hexensabbat liefen Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus. Vom „großen Verfall“ sprechen Börsianer dann, wenn der letzte Handelstag aller vier Derivate-Typen, also der Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien, auf denselben Tag fällt. Anleger versuchten im Handelsverlauf, die Kurse in die für sie günstige Richtung zu schieben.

Technologie-Branche punktet im Dax

Der Technologie-Branchenindex hat am Freitag im kaum veränderten Gesamtmarkt die Führungsrolle übernommen. Börsianer machten dafür den zuversichtlichen Ausblick des US-Halbleiterkonzerns Broadcom verantwortlich. Wie andere Branchenkollegen zuvor rechnet auch Broadcom mit einer Verbesserung im zweiten Halbjahr.

Infineon-Papiere konnten davon profitieren und übernahmen zum Ende der Woche die Führung im Dax mit Plus 3,9 Prozent. Die Papiere kämpfen aktuell mit ihrer 50-Tage-Linie als Barometer für den mittelfristigen Trend. Auch SAP konnte plus 2,34 Prozent gewinnen.

Infineon 5-Tageschart (Xetra)

Für Wirecard ging es mit minus 9,3 Prozent wieder deutlich bergab. Die Bank hadert mit neuen Ermittlungen in Indien und einer Abstufung.

Salzgitter durch Stahlstudie belastet

Im MDax stand Sartorius mit einem Plus von 3,08 Prozent ganz vorn. Am anderen Ende lag Salzgitter mit einem Minus von 4,35 Prozent. Eine Stahlstudie von Kepler Cheuvreux hat die Papiere belastet. 2019 sei angesichts des schwierigen Konjunkturumfelds schlecht berechenbar, erklärte der Experte Rochus Brauneiser. Er ist daher nun vorsichtiger geworden was die Profitabilitätsentwicklung in der Stahlbranche anbelangt. Seine operativen Gewinnschätzungen für 2019 und 2020 kappte er um bis zu 17 Prozent. Das größte Rückschlagsrisiko sieht er in den daher auf „Reduce“ abgestuften Salzgitter-Papieren.

Steinhoff konnte derweil im SDax mit einem Plus von 9 Prozent die Führung übernehmen. Auch Druckmaschinenhersteller Koenig und Bauer konnte mit einem Plus von 6,48 Prozent gut performen.

Steinhoff 5-Tageschart (Xetra)

(onvista/dpa-AFX)

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