Vorbörse: Kurse an der Wall Street erholen sich wieder – Dax klettert weiter nach oben

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Vorbörse: Kurse an der Wall Street erholen sich wieder – Dax klettert weiter nach oben

DEUTSCHLAND: – WEITERE ERHOLUNG – Nach der Aufholjagd am Vortag dürfte der Dax am Freitag die Erholung zunächst fortsetzen. Der Broker IG taxierte den Leitindex zwei Stunden vor der Eröffnung mit plus 0,62 Prozent auf 15 294 Punkte. Auf Wochensicht bedeutet dies aktuell ein Minus von rund 0,7 Prozent. Am Donnerstag war der Dax zunächst belastet von Inflationssorgen auf ein Tief seit Ende März gerutscht, hatte sich aber im Verlauf rasch davon erholt. Rückenwind kam einmal mehr von der Wall Street. Mitglieder der US-Notenbank Fed betonten erneut, die vom Hochfahren der Wirtschaft ausgelöste Inflation sei nur vorübergehender Natur. Dies beruhigt die Anleger.

USA: – ERHOLUNG NACH RÜCKSETZER – Auf Erholung haben am Donnerstag am US-Aktienmarkt die Signale gestanden. Auch die überraschend stark gestiegenen Erzeugerpreise, die die jüngsten Inflationssorgen hätten anheizen können, übten keinen Druck mehr auf die Börsenkurse aus. Der Dow Jones Industrial , der am Vortag auf den niedrigsten Stand seit einem Monat gefallen war, legte um 1,29 Prozent auf 34 021,45 Punkte zu und schaffte die Rückkehr über die 34 000er Marke.

ASIEN: – KURSGEWINNE – Die Aktienmärkte in Asien haben sich am Freitag etwas von ihren jüngsten Kursverlusten erholt. Bereits in den USA hatte sich am Vortag die Sorge vor Inflation und einer im Gefolge davon schärferen Gangart der US-Notenbank etwas gelegt. In Tokio gewann der Leitindex Nikkei 225 zuletzt 2,28 Prozent. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen an Chinas Festlandsbörsen kletterte um 1,72 Prozent und in Hongkong legte der Hang-Seng-Index um 0,88 Prozent zu.

Knock-Outs zum DAX

Kurserwartung
Index wird steigen
Index wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future                                                            169,03                               0,01%

DEVISEN: – RUHIG – Der Kurs des Euro hat sich am Freitag nur wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2086 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,2081 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einem zunächst impulsarmen Handel nach dem Feiertag am Donnerstag. Auch die Sorge vor einem starken Anstieg der Inflation in den USA und möglichen Reaktionen der amerikanischen Notenbank Fed sind wieder etwas in den Hintergrund gerückt. Zuletzt hatten US-Notenbanker bekräftigt, dass sie den jüngsten Anstieg der Inflation für eine vorübergehende Erscheinung halten und nicht mit schnellen Maßnahmen der Zentralbank zu rechnen sei.

Im weiteren Tagesverlauf ist mit neuen Impulse durch Konjunkturdaten am Devisenmarkt zu rechnen. Am Nachmittag stehen noch wichtige Konjunkturdaten aus den USA auf dem Programm, darunter Kennzahlen zur Umsatzentwicklung im Einzelhandel und zur Industrieproduktion.

Euro/USD                                                                  1,2087                              0,06%

USD/Yen                                                               109,5290                              0,07%

Euro/Yen                                                              132,3900                              0,12%

ROHÖL: – RÜCKGANG – Die Ölpreise sind am Freitag etwas gesunken. Meldungen über Engpässe bei der Versorgung mit Benzin in Teilen der USA konnten den Notierungen vorerst keinen neuen Auftrieb verleihen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,96 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank ebenfalls geringfügig um zwei Cent auf 63,80 Dollar.

Im Verlauf der Handelswoche sind die Ölpreise zum Teil kräftig gestiegen, nachdem eine wichtige Ölpipeline in den USA nach einem Cyberangriff ausgefallen war. Am Donnerstag gaben die Notierungen aber wieder deutlich nach, nachdem die Betreibergesellschaft der Pipeline den Betrieb schrittweise wieder aufgenommen hat.

Der Cyberangriff auf die größte Benzin-Pipeline der USA steht weiter im Mittelpunkt des Interesses am Ölmarkt. Trotz der schrittweisen Wiederaufnahme des Betriebs ist es am Donnerstagabend (Ortzeit) an der Ostküste der USA erneut zu Panikkäufen und Engpässen an Tankstellen gekommen. Besonders schwer betroffen war die Hauptstadt Washington, obwohl US-Präsident Joe Biden die Amerikaner dazu aufrief, kein Benzin zu horten.

Brent                                                                       66,79                                   -0,26 USD

WTI                                                                          63,65                                   -0,17 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 6,90 (6) EUR

– WDH/CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR FRAPORT AUF 51 (44) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR DIAGEO AUF 3850 (3640) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 445 (430) CHF – ‚OUTPERFORM‘

– CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 32,20 (32,40) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN SENKT SIGNIFY AUF ‚BUY‘ (CONVICTION BUY LIST) – ZIEL 56 (53) EUR

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR A.P. MOLLER-MAERSK AUF 17865 (18667) DKK – ‚OVERWEIGHT‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 36 (34) EUR – ‚SELL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 700 (660) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT DANONE AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 53 (60) EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR KONE AUF 65 (68) EUR – ‚NEUTRAL‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Knorr Bremse, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Encavis, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Fraport, Verkehrszahlen 04/21

11:00 DEU: windeln.de, Hauptversammlung (online)

12:00 DEU: Borussia Dortmund, Q3-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: BayernLB, Q1-Zahlen

DEU: Telefonica Deutschland, Investoren- und Analystentreffen

ESP: ACS, Q1-Zahlen

GBR: Sage Group, Halbjahreszahlen

TERMINE KONJUNKTUR

07:00 FIN: Verbraucherpreise 04/21

09:00 ESP: Verbraucherpreise 04/21 (endgültig)

10:00 POL: Verbraucherpreise 04/21 (endgültig)

10:00 POL: BIP Q1/21 (1. Veröffentlichung)

13:30 EUR: EZB Sitzungsprotokoll 22.04.21

14:00 CYP: BIP Q1/21 (1. Veröffentlichung)

14:30 USA: Im- und Exportpreise 04/21

14:30 USA: Einzelhandelsumsatz b04/21

15:15 USA: Industrieproduktion 04/21

15:15 USA: Kapazitätsauslastung 04/21

16:00 USA: Lagerbestände 03/21

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 05/21 (1. Veröffentlichung)

EUR: S&P Ratingergebnis Niederlande, Island

EUR: Moody’s Ratingergebnis Lettland

EUR: Fitch Ratingergebnis Portugal

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.00 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise April

Monatsvergleich +1,1 +1,1*

Jahresvergleich +1,9 +1,9*

GROSSBRITANNIEN

— Keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Einfuhrpreise, April

Monatsvergleich +0,6 +1,2

Einzelhandelsumsatz, April

Monatsvergleich +1,0 +9,7

ohne Autoumsätze +0,7 +8,4

15.15 Uhr

Industrieproduktion, April

Monatsvergleich +1,0 +1,4

Kapazitätsauslastung 75,0 74,4

16.00 Uhr

Lagerbestände Unternehmen, März +0,3 +0,5

Konsumklima Uni Michigan, Mai 90,2 88,3

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Curioso / shutterstock.com

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Kurs zu CITIGROUP-INDIKATION DAX Index

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24.06.2021, 21:22, Citi Indikation
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