Vorbörse: Wall Street ist wieder auf Rekordjagd – Dax rückt an das Allzeithoch ganz nah ran!

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Vorbörse: Wall Street ist wieder auf Rekordjagd – Dax rückt an das Allzeithoch ganz nah ran!

DEUTSCHLAND: – REKORD IN REICHWEITE – Der Dax dürfte am Dienstag Kurs auf sein erst im Januar erreichtes Rekordhoch von 13 640 Punkten nehmen. Die Furcht vor den Folgen der Coronavirus-Epidemie scheint verflogen; Investoren geben sich zunehmend sorglos. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start auf 13.606 Punkte und damit 0,83 Prozent über seinem Vortagesschluss. Zwar seien die Auswirkungen des sich ausbreitenden Coronavirus nicht absehbar, doch setzten die internationalen Investoren nun vor allem auf eine gut laufende Berichtssaison der Unternehmen, schrieb Analyst Martin Utschneider von der Privatbank Donner & Reuschel in seinem Morgenkommentar.

USA: – ERNEUTE REKORDE – Die US-Anleger haben zu Wochenbeginn trotz anhaltender Sorgen um das Coronavirus beherzt zugegriffen. Sowohl der marktbreite S&P 500 als auch die Indizes der Technologiebörse Nasdaq erreichten am Montag weitere Rekordmarken. Dabei schaffte es der S&P 500 erstmals über die Schwelle von 3.350 Punkten.

ASIEN: – KURSGEWINNE – Die Börsen Asiens haben am Dienstag deutliche Kursgewinne verzeichnet. Die Sorge um die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus auf die Wirtschaft belastete die Stimmung nicht mehr ganz so stark wie zuletzt. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörse legte zuletzt um 1,32 Prozent zu. Der Hang Seng in Hongkong gewann 1,41 Prozent. In Tokio ruhte der Handel wegen eines Feiertages.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 13.494,03 -0,15%

XDAX 13.524,90 0,34%

EuroSTOXX 50 3.793,18 -0,14%

Stoxx50 3.482,55 0,02%

DJIA 29.276,82 0,60%

S&P 500 3.352,09 0,73%

NASDAQ 100 9.516,84 1,23%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 174,35 -0,11%°

DEVISEN: – EURO HÄLT VORTAGSNIVEAU – Der Euro hat die jüngsten Kursverluste am Dienstag vorerst nicht fortgesetzt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0911 US-Dollar gehandelt und damit knapp über dem Viermonatstief, das am Vorabend bei 1,0908 Dollar erreicht wurden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0951 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter erklärten die Kursschwäche des Euro mit zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten aus dem gemeinsamen Währungsraum. So waren unter anderem Daten zur Industrieproduktion in den größten Euro-Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien durchweg enttäuschend ausgefallen. Außerdem belastet nach wie vor die Sorge vor den Folgen der Coronavirus-Krise die Stimmung an den Finanzmärkten.

Das neuartige Coronavirus hat in China schon mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet. Chinas Präsident Xi Jinping sprach von einer weiterhin „sehr ernsten“ Situation. Xi Jinping machte die Bemerkungen am Vortag bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte seit Ausbruch der Krankheit. Im weiteren Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten aus der Eurozone und aus den USA auf dem Programm, die für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten.

Euro/USD 1,0911 -0,01%

USD/Yen 109,90 0,14%

Euro/Yen 119,92 0,12%

ROHÖL: – LEICHTE ERHOLUNG – Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben damit nach der jüngsten Talfahrt zu einer leichten Erholung angesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 54,11 US-Dollar. Das waren 84 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte WTI stieg ebenfalls geringfügig um 67 Cent auf 50,24 Dollar.

Die Coronavirus-Krise bleibt nach wie vor ein bestimmendes Thema an den Finanzmärkten. Die jüngste Entwicklung konnte die Ölpreise aber zuletzt nicht weiter belasten. Das neuartige Coronavirus hat in China schon mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet. Chinas Präsident Xi Jinping sprach von einer weiterhin „sehr ernsten“ Situation. Xi Jinping machte die Bemerkungen am Vortag bei einem seiner ersten öffentlichen Auftritte seit Ausbruch der Krankheit.

Am Vorabend war der Preis für Rohöl aus der Nordsee noch bis auf 53,11 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit etwa einem Jahr. Als ein weiterer wesentlicher Grund für die niedrigen Ölpreise gelten Zweifel an der Geschlossenheit der Opec+, einem Zusammenschluss von Staaten des Ölkartells und verbündeter Förderländer wie Russland. Während das führende Opec-Land Saudi-Arabien einer zusätzlichen Förderkürzung zur Stabilisierung der Ölpreise zugeneigt ist, gibt sich Russland wesentlich zurückhaltender.

Brent 54,05 +0,78 USD

WTI 50,19 +0,62 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 125 (123) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CECONOMY AUF 6 (6,10) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JEFFERIES SENKT ISRA VISION AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 50 (44) EUR

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR TRATON AUF 25 (27) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR MUNICH RE AUF 245 (240) EUR – ‚NEUTRAL‘

– MAINFIRST SENKT ZIEL FÜR FRAPORT AUF 85 (90) EUR – ‚BUY‘

– MAINFIRST SENKT ZIEL FÜR LUFTHANSA AUF 18 (19) EUR – ‚BUY‘

MORGAN STANLEY STARTET RHEINMETALL MIT ‚OVERWEIGHT‘

SOCGEN STARTET SCOUT24 MIT ‚BUY‘ – ZIEL 75 EUR

– HÄNDLER: COMMERZBANK SENKT ZIEL FÜR FIAT CHRYSLER AUF 16 (17) EUR – ‚BUY‘

– BARCLAYS SENKT INGENICO AUF ‚EQUAL WEIGHT‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 110 EUR

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR TELEFONICA SA AUF 7,40 (7,80) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR GLAXOSMITHKLINE AUF 1750 (1900) PENCE – ‚NEUTRAL‘

MORGAN STANLEY NIMMT SAINT-GOBAIN MIT ‚EQUAL-WEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 39 EUR

– JPMORGAN HEBT JUST EAT TAKEAWAY AUF ‚ANALYST FOCUS LIST‘

– JPMORGAN HEBT JUST EAT TAKEAWAY AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL)

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: TUI, Q1-Zahlen (Call 7.15 h, Hauptversammlung 10.00 h)

07:00 NOR: Aker BP, Jahreszahlen

07:00 FRA: Air Liquide, Jahreszahlen

07:00 DEU: Delivery Hero, Q4-Umsatz

07:15 CHE: AMS, Jahreszahlen

07:15 NLD: Randstad, Jahreszahlen

07:30 DEU: Daimler, Jahreszahlen (endgültig) (Pk 11.30 h)

07:30 DEU: Heidelberger Druckmaschinen, Q3-Zahlen (endgültig)

07:30 DEU: Grenke, Jahreszahlen (endgültig) (10.30 h Pk)

08:00 DEU: Home24, Trading Update Q4

08:15 DEU: DMG Mori, Jahreszahlen

12:55 USA: Under Armour, Q4-Zahlen

22:00 USA: Western Union, Q4-Zahlen

22:30 USA: Lyft, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

AUT: Telekom Austria, Q4-Zahlen

DEU: Hochtief, Jahreszahlen (endgültig)

ITA: Mediolanum, Jahreszahlen

USA: Hasbro, Q4-Zahlen

USA: Groupon, Q4-Zahlen

USA: Goodyear, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

10:30 GBR: BIP Q4/19 (vorläufig)

10:30 GBR: Industrieproduktion 12/19

10:30 GBR: Handelsbilanz 12/19

12:00 USA: Fed-Präsidentin von San Francisco, Mary Day, hält eine Rede

16:00 USA: Fed-Chef Jerome Powell vor Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses

18:15 USA: Fed-Gouveneur Randl Quarles hält eine Rede

19:30 USA: Fed-Präsident von St. Louis, James Bullard, hält eine Rede

20:15 USA: Fed-Präsident von Minneapolis, Neel Kashkari, hält eine Rede

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

01:00 USA: Wahlkampfauftritt von US-Präsident Donald Trump, Manchester

EUR: Europäisches Parlament debattiert über Freihandelsabkommen EU-Vietnam und Brexit-Verhandlungen

DEU: E-World – Energy & Water – Internationale Fachmesse und Kongress der Energie-und Wasserwirtschaft.

10:00 DEU: Vergleichsverhandlung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Umwelthilfe um Luftreinhaltepläne für Wuppertal und Hagen, Münster

10:30 DEU: Vorstellung des Frühjahrsgutachtens 2020 des Rates der Immobilienweisen „Perspektiven des deutschen Immobilienmarktes“, Berlin

10:30 DEU: Jahres-Pk Fondsverband BVI, Frankfurt/M.

17:00 DEU: Jahresgespräch Bundesverband Schuh- und Lederwarenindustrie, Frankfurt

HINWEIS

JPN: Feiertag, Börse geschlossen°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

— keine entscheidenden Daten erwartet —

VEREINIGTES KÖNIGREICH

10.30 Uhr

BIP Q4, erste Schätzung

Quartalsvergleich unv. +0,4

Jahresvergleich +0,8 +1,1

Industrieproduktion, Dez

Monatsvergleich +0,3 -1,2

Jahresvergleich -0,8 -1,6

USA

— keine entscheidenden Daten erwartet —

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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28.02.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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