China-Geschäft gibt nach

Volkswagen mit Absatzrückgang

Reuters · Uhr (aktualisiert: Uhr)
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Europas zweitgrößter Autobauer Volkswagen hat im abgelaufenen Jahr weniger Fahrzeuge verkauft als vor Jahresfrist.

Insgesamt seien konzernweit 9,03 Millionen Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert worden, das seien 2,3 Prozent weniger als 2023, teilte Volkswagen am Dienstag mit. VW-Vertriebschef Marco Schubert sprach von einer soliden Leistung und verwies auf den harten Wettbewerb und zahlreiche Modellwechsel.

Abwärts gegangen sei es vor allem in China, wo der Absatz um zehn Prozent auf 2,93 Millionen Fahrzeuge geschrumpft sei. Hier tobt insbesondere bei Elektroautos ein Preiskampf, der auch VW zu schaffen macht. Auch 2025 stelle sich VW auf schwierige Marktbedingungen ein, sei aber darauf vorbereitet, sagte der Sprecher. Bis 2030 strebt der Konzern an, den Absatz in China auf vier Millionen Fahrzeuge jährlich zu steigern. Dabei helfen sollen unter anderem neue Modelle, die zusammen mit den chinesischen Partnern entwickelt werden.

In Europa verharrte der Absatz des Konzerns auf dem Vorjahresniveau. Besser sei es in Nord- und Südamerika mit einem Plus von sechs beziehungsweise 15 Prozent gelaufen, hieß es weiter.

Abwärts ging es im Geschäft mit Elektroautos, das um 3,4 Prozent auf 744.800 Fahrzeuge schrumpfte. Der Elektroauto-Anteil verharrte bei 8,3 Prozent des gesamten Absatzes. Vor allem in den USA und in Europa seien weniger Elektrofahrzeuge verkauft worden. Immerhin ziehe der Auftragseingang in Westeuropa wieder an, hieß es, unter anderem getrieben durch neue Modelle wie den VW ID.7, den Audi Q6 etron und den Porsche Macan.

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