Textilriese H&M enttäuscht mit Umsatz - Aktie fällt

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Frankfurt (Reuters) - Der schwedische Textilriese H&M hat mit seinem Umsatz im vierten Quartal enttäuscht.

Im Ende November beendeten Vierteljahr stieg der Umsatz zwar in lokalen Währungen um drei Prozent auf 62,19 Milliarden Schwedische Kronen (5,43 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt aber mit 63,5 Milliarden Kronen gerechnet. Die operative Marge im Quartal betrug 7,4 Prozent nach 6,9 Prozent im Vorjahr.

Die Investitionen in das Marketing hätten sich ausgezahlt, sagte Konzernchef Daniel Erver, der vor einem Jahr das Ruder übernommen hatte. "Starke Online-Verkäufe zusammen mit einer verbesserten Produktpräsentation und einem besseren Einkaufserlebnis, eine gut laufende Damenkollektion und eine effektive Kostenkontrolle haben zu einer positiven Entwicklung im Quartal beigetragen", erklärte er. Der Einzelhändler machte einen guten Start ins neue Geschäftsjahr aus: Die Umsätze seien im Dezember und Januar um vier Prozent gestiegen.

Die Anleger teilten die Zuversicht nicht: Die Aktien gaben am Vormittag zeitweise mehr als vier Prozent nach. Angesichts der vielen Investitionen unter anderem in das Marketing hätte er mehr als das Umsatzplus von drei Prozent im vierten Quartal und vier Prozent Plus im Dezember und Januar erwartet, kommentierte Daniel Schmidt von der Danske Bank.

H&M macht die Konkurrenz von Firmen aus China wie Shein zu schaffen, die Produkte zu extrem niedrigen Preisen verkaufen. Zudem schafft es etwa der Platzhirsch Inditex mit Marken wie Zara, Bershka und Massimo Dutti, die Preise zu erhöhen und trotzdem mehr zu verkaufen.

(Bericht von Helen Reid und Agata Rybska, geschrieben von Myria Mildenberger; redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

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