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Vorbörse: Dax steuert Erholungskurs an – Vorerst keine weitere Eskalation im Handelsstreit

onvista
Vorbörse: Dax steuert Erholungskurs an – Vorerst keine weitere Eskalation im Handelsstreit

DEUTSCHLAND: – HÖHER – Der deutsche Aktienmarkt dürfte zum Wochenstart seine Erholung erst einmal fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex Dax knapp zwei Stunden vor Handelsstart mit 11.604 Punkten und damit 0,36 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Freitag. Vergangene Woche hatte der Dax unter anderem wegen Sorgen über eine Rezession etwas mehr als ein Prozent verloren und am Donnerstag mit 11.266,48 Punkten den tiefsten Stand seit sechs Monaten erreicht. Zum Wochenausklang konnte sich dann der Dax wegen etwas mehr Zuversicht beim Blick auf eine Lösung des Handelskonflikts zwischen China und den USA etwas erholen.

"DieMärkte haben sich nach einigen turbulenten Tagen erholt",merkte der Londoner Broker Liberum an. Die Sorgen um dieHandelskonflikte hätten wieder etwas nachgelassen. Analyst MichaelHewson vom Broker CMC Markets führte die Kursgewinne an denAktienmärkten vor allem auf die Erholung der Zinsen an denAnleihemärkten zurück. Zuvor sei die Rendite zehnjährigerBundesanleihen fünf Wochen in Folge zurückgegangen, so Hewson.Investoren mieden zuletzt Aktien und kauften Anleihen, was stark aufderen Rendite drückte.


Knock-Outs zum Ölpreis WTI (Spot)

In beiden Richtungen mit festem Hebel Ölpreis WTI (Spot) handeln und überproportional partizipieren!

Kurserwartung
Ölpreis WTI (Spot)-Rohstoff wird steigen
Ölpreis WTI (Spot)-Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels

USA: – ERHOLT – Am Ende einer verlustbringenden Woche ist die Wall Street auf Erholungskurs geblieben. Der vor allem am Montag und Mittwoch tief gefallene Dow Jones Industrial knüpfte am Freitag mit einem Anstieg um 1,20 Prozent auf 25.886,01 Punkte an seine moderaten Gewinne vom Vortag an. Sein Wochenminus konnte er so letztlich auf noch 1,5 Prozent reduzieren.

ASIEN: – IM PLUS – Die Kurse in Asien folgen am Montag den guten Vorgaben der Wall Street vom Freitag. Japans Nikkei 225 notiert 0,67 Prozent höher bei 20.555,98 Punkten, Hongkongs Hang Seng ist 1,96 Prozent stärker bei 26.328,06 Zählern und Chinas CSI 300 gewinnt 1,52 Prozent auf 3766,86 Punkte.

DAX 11.562,74 1,31%

XDAX 11.572,60 1,36%

EuroSTOXX 50 3.329,08 1,41%

Stoxx50 3.063,34 1,10%

DJIA 25.886,01 1,20%

S&P 500 2.888,68 1,44%

NASDAQ 100 7.604,11 1,59%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 178,58 -0,23%

DEVISEN:

Euro/USD 1,1091 0,00%

USD/Yen 106,35 0,00%

Euro/Yen 117,95 -0,01%

Der Euro hat am Montag weiter in der Nähe der Marke von 1,11 US-Dollar notiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1090 Dollar und damit in etwa so viel wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1076 Dollar festgesetzt.

Zum Wochenstart stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die an den Märkten für Bewegung sorgen könnten. In der Eurozone werden zwar Inflationsdaten veröffentlicht. Allerdings handelt es sich nur um eine zweite Schätzung.

Im Laufe der Woche dürfte die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed eine große Rolle spielen. Zur Wochenmitte veröffentlicht die Fed ihr Protokoll zur jüngsten Zinssitzung, bei der die Währungshüter erstmals seit mehr als zehn Jahren die Zinsen gesenkt hatten. Zum Ende der Woche hin beginnt in den USA die stark beachtete Notenbankkonferenz in Jackson Hole. Dort wird Fed-Chef Jerome Powell eine Rede halten. Angesichts trüber Konjunkturaussichten steht die Geldpolitik derzeit wieder im Mittelpunkt.

ROHÖL:

Brent 59,28 +0,64 USD

WTI 55,38 +0,51 USD

Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel etwas gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 59,32 US-Dollar. Das waren 68 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 55 Cent auf 55,42 Dollar.

Am Ölmarkt sorgt für etwas Erleichterung, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und China in den vergangenen Tagen zumindest nicht weiter zugespitzt hat. In den Wochen zuvor sind die Ölpreise teils stark durch den Disput belastet worden. Ausschlaggebend ist, dass mit jeder Eskalation des Konflikts negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur verbunden werden. Dies dürfte sich in einer schwächeren Nachfrage nach Rohöl niederschlagen.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR EON AUF 8,50 (9) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR RHEINMETALL AUF 112 (118) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT CONTINENTAL AG AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 118 (142) EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HELLA AUF 39 (43) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JEFFERIES HEBT EON AUF ‚HOLD‘ (UNDERPERFORM) – ZIEL 7,80 (8,20) EUR

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BASF AUF 60 (67) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BRENNTAG AUF 44 (49) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/COMMERZBANK SENKT ZIEL FÜR INDUS HOLDING AUF 38 (48) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/RBC SENKT ZIEL FÜR BMW AUF 73 (76) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– GOLDMAN SENKT VALEO AUF ‚SELL‘ (NEUTRAL) – ZIEL 21 (22) EUR

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR MICHELIN AUF 127 (135) EUR – ‚BUY‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Grand City Properties, Halbjahreszahlen

12:45 USA: Estee Lauder, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Handelsbilanz 07/19

08:00 DEU: Verarbeitendes Gewerbe (Auftragsbestandsindex und Reichweiten) 06/19

10:00 EUR: EZB Leistungsbilanz 06/19

11:00 EUR: Verbraucherpreise 07/19 (endgültig)

12:00 DEU: Bundesbank Monatsbericht 08/19

SONSTIGE TERMINE

FRA: Frankreichs Präsident Macron empfängt Kremlchef Putin, Bregancom°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

10.00 Uhr

Eurozone

EZB Leistungsbilanz

Juni

Saisonbereinigt (Mrd Euro) — 29,7

11.00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise

Juli

Monatsvergleich -0,4 +0,2

Jahresvergleich +1,1 +1,3

Kernrate

Jahresvergleich +0,9 +0,9*

VEREINIGTES KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)°

(onvista/dpa-AFX)

Titelfoto: anathomy / Shutterstock.com

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  • 59,89 USD
  • +8,12%
16.09.2019, 17:00, außerbörslich

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