Vorbörse: US-Techwerte erholen sich kräftig – Dax im Plus erwartet und Knaus Tabbert stolpert wohl auf das Parkett

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Vorbörse: US-Techwerte erholen sich kräftig – Dax im Plus erwartet und Knaus Tabbert stolpert wohl auf das Parkett

DEUTSCHLAND: – IM PLUS – Der Dax dürfte am Mittwoch mit weiteren Gewinnen an die Erholung vom Ausverkauf zu Wochenbeginn anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund eineinhalb Stunden vor der Eröffnung 0,9 Prozent höher auf 12 708 Punkte. Er könnte so der positiven Tendenz an den US-Börsen folgen, die am Vortag ihre Gewinne nach dem europäischen Handelsschluss noch etwas ausbauten. Nach Einschätzung von Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners werden die Bäume aber so schnell nicht wieder in den Himmel wachsen. „Die Angst, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, bleibt bei den Anlegern groß“, sagte er. Bei stärkeren Kursverlusten wie am Montag kämen zwar immer noch Aktienkäufer in den Markt, die den Index stützen. Gleichzeitig fehlten jene, die den Index nachhaltig nach oben tragen.

Knaus Tabbert am unteren Ende der Spanne

Der Wohnmobilhersteller hat den Sprung an die Börse gerade so geschafft. Der Ausgabepreis wurde auf 58 Euro und damit am unteren Ende der Spanne festgelegt, wie das Unternehmen am frühen Mittwochmorgen in Jandelsbrunn mitteilte. Der Eigentümer, die niederländische Beteiligungsgesellschaft HTP, hatte zudem erst am Dienstag angekündigt, nur noch bis zu 3,65 Millionen Aktien und damit deutlich weniger Anteile als geplant loswerden zu wollen – dies gelang dann auch. Dazu kommen noch 350 000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Damit beträgt der Erlös des Börsengangs 232 Millionen Euro. Das entspricht einer Marktkapitalisierung von 602 Millionen Euro. HTP werde nach dem Börsengang 61,5 Prozent der Knaus-Tabbert-Anteile halten. Die Aktien sollen am heutigen Mittwoch zum ersten Mal an der Börse gehandelt werden.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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USA: – DOW ERHOLT, NASDAQ DEUTLICH IM PLUS – Nach den deutlichen Vortagesverlusten hat sich die Wall Street am Dienstag etwas erholt präsentiert. Positive Impulse kamen von guten Daten zum US-Immobilienmarkt. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,52 Prozent bei 27.288,18 Punkten. Am Montag hatte der Dow wegen Sorgen über eine erneute Corona-Welle zeitweise den niedrigsten Stand seit Anfang August markiert. Der marktbreite S&P 500 stieg am Dienstag um 1,05 Prozent auf 3.315,57 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,88 Prozent auf 11.186,37 Zähler.

ASIEN: – UNEINHEITLICH; GERINE AUSSCHLÄGE – In Asien haben die Aktienmärkte keine einheitliche Richtung gefunden. So ging es in Tokio für den japanischen Leitindex Nikkei 225 nach einer zweitägigen feiertagsbedingten Pause zuletzt rund 0,4 Prozent nach unten. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen zog dagegen leicht an. Praktisch unverändert war der Hang-Seng-Index in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong.

DAX 12594,39 0,41%

XDAX 12683,59 0,30%

EuroSTOXX 50 3164,13 0,10%

Stoxx50 2900,31 0,26%

DJIA 27288,18 0,52%

S&P 500 3315,57 1,05%

NASDAQ 100 11186,37 1,88%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 174,45 +0,03%

DEVISEN: – DOLLAR WIRD STÄRKER – Der Euro ist im asiatischen Handel weiter gefallen und deutlich unter die Marke von 1,17 US-Dollar gerutscht. In der Nacht auf Mittwoch fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung bis auf 1,1675 Dollar und kostete damit so wenig wie seit Ende Juli nicht mehr. Der Euro war bereits am Dienstag zeitweise weniger als 1,17 Dollar wert gewesen, konnte sich dann aber wieder etwas erholen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1740 (Montag: 1,1787) Dollar festgesetzt.

Mit den Kursverlusten in den vergangenen Tagen setzte der Euro seine jüngste Konsolidierung fort. Seit Anfang September büßte der Euro etwas mehr als drei Cent ein, liegt aber immer noch sehr deutlich über dem Jahrestief von 1,0636 Dollar aus dem März. Der Euro hatte gerade zu Beginn der Corona-Krise stark unter Druck gestanden, konnte sich dann aber ab Mai peu a peu nach oben arbeiten – zumindest bis Anfang September, als der Kurs kurzzeitig sogar über die Marke von 1,20 Dollar geklettert war.

Die aktuelle Schwäche begründen Experten unter anderem mit den wieder steigenden Corona-Infektionszahlen in Europa. Wichtige Länder aus der Eurozone wie Spanien und Frankreich sorgen für Beunruhigung. Neue Beschränkungen könnten die Erholung der Wirtschaft in der Eurozone belasten. Aus diesem Grund ziehen sich viele Investoren derzeit eher aus dem Euro zurück und setzen auf den US-Dollar.

Euro/USD 1,1679 -0,24%

USD/Yen 105,08 0,14%

Euro/Yen 122,72 -0,10%

ROHÖL: WEITER ABWÄRTS – Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel wieder etwas gefallen. Die leichten Gewinne vom Vortag konnten nicht gehalten werden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 41,43 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 36 Cent auf 39,44 Dollar.

Die Erdölpreise tun sich zurzeit schwer, eine klare Richtung zu finden. Am Markt werden sowohl belastende als auch stützende Faktoren genannt. Für Belastung sorgt der unklare Fortgang der Corona-Pandemie. Insbesondere in Europa steigen derzeit die Neuinfektionen wieder. Das spricht gegen eine nachhaltige Erholung der Öl- und Benzinnachfrage.

Unterstützend wirkt dagegen die Förderpolitik des Ölverbunds Opec+. Der Verbund schränkt seine Rohölproduktion seit längerem ein, um die Preise in der Corona-Krise zu stützen. Bisher gelingt das recht gut, allerdings halten sich nicht alle Länder gleichermaßen an die Absprachen. Der Ölriese Saudi-Arabien drängt daher auf die Einhaltung der Vereinbarung.

Brent 41,39 -0,33 USD

WTI 39,60 0,29 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT FRESENIUS SE AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL WEIGHT) – ZIEL 55 (53) EUR

CITIGROUP STARTET HELLOFRESH MIT ‚BUY‘ – ZIEL 53 EUR

HSBC HEBT WACKER CHEMIE AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 105 EUR

– JEFFERIES HEBT SMA SOLAR AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 48 (30) EUR

– JPMORGAN SENKT STRÖER AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 81 (101) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR NIKE AUF 117 (95) USD – ‚HOLD‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR NIKE AUF 154 (136) USD – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR NIKE AUF 140 (126) USD – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– BARCLAYS SENKT COLOPLAST AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (EQUAL WEIGHT) – ZIEL 895 (970) DKK

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR PHILIPS AUF 51 (52) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR TUI PENCE AUF 300 (400) PENCE – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR KONE AUF 62 (59) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES HEBT COLOPLAST AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 1180 (800) DKK

– JPMORGAN NIMMT MEDIASET ESPANA MIT ‚OVERWEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 5,10 EUR

– JPMORGAN NIMMT MEDIASET MIT ‚NEUTRAL‘ WIEDER AUF – ZIEL 1,80 EUR

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR PHILIPS AUF 38,60 (39,50) EUR – ‚NEUTRAL‘

MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR AKZO NOBEL AUF 112 (105) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR TUI AUF 300 (400) PENCE – ‚EQUAL WEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

08:00 DEU: Verbio BioEnergie AG, Jahresergebnis (detailliert)

09:00 DEU: Knaus Tabbert, Erstnotiz

10:00 DEU: Traton SE, Hauptversammlung

11:30 DEU: Deutsche Bahn, Pk zum Ausbau des WLAN-Angebots

13:00 SWE: Vattenfall, Capital Markets Day

14:00 DEU: Centogene, H1-Zahlen

DEU: Hensoldt, voraussichtlich Bekanntgabe des Emissionspreises

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: GfK Verbrauchervertrauen 10/20

09:00 SPA: BIP Q2/20 (detailliert)

09:15 FRA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/20

09:15 FRA: Markit PMI Dienstleistungen 09/20

09:30 DEU: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/20

09:30 DEU: Markit PMI Dienstleistungen 09/20

10:00 EUR: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/20

10:00 EUR: Markit PMI Dienstleistungen 09/20

10:30 GBR: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/20

10:30 GBR: Markit PMI Dienstleistungen 09/20

12:00 DEU: Konjunkturausblick Bundesverband deutscher Banken (BdB)

12:00 DEU: Bundesregierung, Regierungs-Pk

13:00 DEU: Pk von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zum Regierungsentwuf zum Bundeshaushalt 2021 und Finanzplan bis 2024

15:00 USA: FHFA Hauspreisindex 07/20

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/20

15:45 USA: Markit PMI Dienstleistungen 09/20

16:00 USA: Anhörung von Fed-Chef Powell im Rahmen des „Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security Act“

20:00 USA: Rede von Fed-Gouverneur Quarles bei einer Veranstaltung in New York

SONSTIGE TERMINE

10:00 DEU: Öffentliche Anhörung von Einwänden gegen die geplante Elektroauto-Fabrik von Tesla in Grünheide, Erkner

DEU: Beginn Agrarministerkonferenz (bis 25.09.)

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

GfK-Verbrauchervertrauen

Oktober -0,8 -1,8

09.00 Uhr

Spanien

Bruttoinlandsprodukt (BIP) Q2

Quartalsvergleich -18,5 -18,5*

Jahresvergleich 22,1 -22,1*

09.15 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex Markit September (Punkte)

Industrie 50,6 49,8

Dienstleistungen 51,5 51,5

09.30 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex Markit September (Punkte)

Industrie 52,5 52,2

Dienstleistungen 53,0 52,5

10.00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex Markit September (Punkte)

Industrie 51,9 51,7

Dienstleistungen 50,6 50,5

Gesamt 52,0 51,9

Vereinigtes Königreich

10.30 Uhr

Einkaufsmanagerindex-Markit September (Punkte)

Industrie 54,0 55,2

Dienstleistungen 56,0 58,8

USA

15.00 Uhr

FHFA Hauspreisindex Juli

Monatsvergleich +0,5 +0,9

Jahresvergleich — +5,7

15.45 Uhr

Markit-PMI, Industrie, Sept 53,3 53,1

Markit-PMI, Dienste, Sept 54,4 55,0 (jeweils in Pkt)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 42,40 USD
  • +1,67%
22.10.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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