Vorbörse: Wall Street tritt auf der Stelle – Dax tiefer erwartet – Ölpreis fällt

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Vorbörse: Wall Street tritt auf der Stelle – Dax tiefer erwartet – Ölpreis fällt

DEUTSCHLAND: – RÜCKSETZER – Vor dem Wochenende scheinen die Anleger am deutschen Aktienmarkt keine neuen Risiken eingehen zu wollen. Der Dax wird nur wenig verändert erwartet: Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex wies eine Dreiviertelstunde vor dem Auftakt auf ein Minus von 0,13 Prozent auf 13 889 Punkte hin. Für den Dax, der auf Wochensicht aktuell auf ein moderates Plus zusteuert, stellt die 14 000-Punkte-Marke derzeit eine zu hohe Hürde dar.

Das Eurozonen-Börsenbarometer EuroStoxx 50 wird ebenfalls etwas schwächer erwartet. Die Vorgaben aus New York und Asien, wo viele Indizes am Vortag mit weiteren Rekorden auf den Beginn der Präsidentschaft des US-Demokraten Joe Biden reagiert hatten, sind eher negativ.

Diesseits des Atlantiks stehen an diesem Freitag Stimmungsdaten aus der europäischen Wirtschaft auf der Agenda. Unternehmensseitig blicken die Anleger hierzulande unter anderem auf die jüngsten Quartalszahlen von Siemens. Wie am Vorabend bekannt geworden war, übertraf der Technologiekonzern im ersten Geschäftsquartal operativ die Erwartungen. Auf der Handelsplattform Tradegate notierten die Aktien knapp drei Prozent über dem Xetra-Schluss vom Donnerstag.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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Robuste Geschäftszahlen präsentierten auch Unternehmen aus der zweiten und der dritten Börsenreihe. So überraschte der Medienkonzern ProSiebenSat.1 positiv, weil er nur mit einer leichter Delle durch die Corona-Krise gekommen war. Damit schnellten die Anteilsscheine auf Tradegate um rund vier Prozent in die Höhe.

Der Stahlkonzern Salzgitter schnitt im vergangenen Jahr ebenfalls besser ab als erwartet. Insgesamt hat sich das Umfeld dem Unternehmen zufolge aufgehellt. Zudem seien die Walzstahlpreise zuletzt stark gestiegen. Auf Tradegate zogen die Papiere um knapp drei Prozent an.

Eher schlechte Nachrichten kamen derweil von Airbus: Der Flugzeugbauer will die Produktion seiner Mittelstreckenjets wegen der Verschärfung der Corona-Krise in diesem Jahr doch nicht so stark hochfahren wie zunächst gedacht. Händler betonten allerdings, dass dies bereits größtenteils erwartet worden sei. Die Airbus-Aktien legten denn auch auf Tradegate etwas zu und erholten sich damit ein wenig von ihrem Kursrutsch am Vortag.

USA: – DOW VERLIERT SCHWUNG – Nach den Kursrekorden zur Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden am Mittwoch haben die US-Aktien am Donnerstag eine Atempause eingelegt. Der Leitindex Dow Jones Industrial und auch der marktbreite S&P 500 erreichten zwar im Handelsverlauf erneut Höchststände, am Ende waren die Gewinne aber wieder Makulatur. An der Börse Nasdaq setzte sich die Aufwärtsbewegung hingegen dynamisch fort, nicht zuletzt angefeuert von starken Quartalszahlen von Intel. Der Dow schloss mit 0,04 Prozent im Minus bei 31.176,01 Punkten. Der marktbreite S&P 500 verbuchte ein Plus von 0,03 Prozent auf 3.853,07 Zähler. An der technologielastigen Nasdaq ging es für den Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,82 Prozent auf 13.404,99 Punkte nochmals kräftig nach oben. Hier gewannen Intel-Aktien 6,5 Prozent.

ASIEN: – GEWINNMITNAHMEN – Nach der jüngsten Kursrally haben die Anleger an den Börsen Asiens erst einmal Gewinne mitgenommen. In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Minus von rund 0,4 Prozent. Der Hang Seng in der Sonderverwaltungszone Hongkong fiel zuletzt um 1,3 Prozent und der chinesische CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der Börsen Schanghai und Shenzhen notierte knapp im Minus.

DAX 13906,67 -0,11%

XDAX 13939,18 -0,08%

EuroSTOXX 50 3618,35 -0,16%

Stoxx50 3196,71 -0,22%

DJIA 31176,01 -0,04%

S&P 500 3853,07 0,03%

NASDAQ 100 13404,99 0,82%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 176,69 -0,06%

DEVISEN: -STILLSTAND – Der Eurokurs hat sich am Freitag im frühen Handel zunächst kaum verändert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2165 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,2158 Dollar festgesetzt.

Vor dem Wochenende stehen in der Eurozone wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm. Das Forschungsunternehmen IHS Markit veröffentlicht die Einkaufsmanagerindizes für Januar. Die Unternehmensumfrage gibt Hinweise auf die konjunkturelle Situation im Währungsraum. Nach wie vor lasten die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen stark auf der wirtschaftlichen Entwicklung.

Euro/USD 1,2172 0,02%

USD/Yen 103,58 0,08%

Euro/Yen 126,07 0,1%

ROHÖL: – RÜCKGANG – Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 55,45 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 68 Cent auf 52,45 Dollar.

Nach wie vor werden die Ölpreise vor allem durch die Corona-Pandemie bewegt. Für Belastung sorgt schon seit längerem die angespannte Infektionslage in vielen Ländern. Die damit verbundenen Einschränkungen sprechen für eine schwächere Nachfrage nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin oder Diesel.

Hoffnung macht dagegen der vielerorts angelaufene Impfprozess. Analysten rechnen mit einer deutlichen konjunkturellen Beschleunigung, sobald ausreichende Impfungen eine Öffnung der Wirtschaft ermöglichen. Allerdings weisen sie auch auf Risiken auf diesem Weg hin, etwa Engpässe in der Impfstoffproduktion.

Brent 55,44 -0,42 USD

WTI 52,47 -0,66 USD

onvista Mahlzeit: Lächerliche Short-Attacke auf Plug Power

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR ALLIANZ SE AUF 239 (232) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR LEIFHEIT AUF 53 (45) EUR – ‚BUY‘

CITIGROUP HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 16,50 (13) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ADIDAS AUF 255 (250) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR HELLOFRESH AUF 81 (65) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 17,20 (16) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 145 (133) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 155 (150) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SCHAEFFLER AUF 7 (6,40) EUR – ‚HOLD‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 21 (19,50) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– WDH/DEUTSCHE BANK HEBT ALSTRIA OFFICE AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 19 (18,50) EUR

– WDH/DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR AURUBIS AUF 83 (82) EUR – ‚KAUFEN‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR INTEL AUF 47 (40) USD – ‚UNDERPERFORM‘

– JPMORGAN HEBT FORD AUF ‚OVERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 14 (11) USD

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR TESLA AUF 125 (105) USD – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR INTEL AUF 80 (70) USD – ‚OVERWEIGHT‘

BARCLAYS HEBT CREDIT AGRICOLE AUF ‚OVERWEIGHT‘ (EQUAL W.) – ZIEL 12,10(9,90)EUR

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR BNP PARIBAS AUF 40,30 (39,20) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR NOVARTIS AUF 80 (75) CHF – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ZUR ROSE GROUP AUF 442 (325) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR ASTRAZENECA AUF 9000 (9300) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR ROCHE AUF 375 (395) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR GENERALI AUF 19,50 (18,30) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR AXA AUF 21,50 (21,80) EUR – ‚BUY‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ZURICH AUF 451,90 (453,10) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ASTRAZENECA AUF 6575 (6400) PENCE – ‚SELL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR TUI AUF 3 (1,51) EUR – ‚SELL‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR ASOS AUF 5800 (6200) PENCE – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR VALEO AUF 22 (17,80) EUR – ‚UNDERPERFORM‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:30 FRA: Remy Cointreau, Q3-Umsatz

08:00 DEU: Secunet Security Networks, Jahreszahlen

13:00 USA: Schlumberger, Q4-Zahlen

13:30 USA: Ally Financial, Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

00:30 JPN: Verbraucherpreise 12/20

01:01 GBR: GfK-Verbrauchervertrauen 01/21

01:30 JPN: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/21 (vorläufig)

08:00 GBR: Einzelhandelsumsatz 12/20

09:15 FRA: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/21 (vorläufig)

09:30 DEU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/21 (vorläufig)

10:00 EUR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/21 (vorläufig)

10:00 POL: Erzeugerpreise 12/20

10:00 POL: Einzelhandelsumsatz 12/20

10:30 GBR: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/21 (vorläufig)

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 01/21 (vorläufig)

16:00 USA: Wiederverkäufe Häuser 12/20

17:00 USA: EIA Ölbericht (Woche)

EUR: Fitch Ratingergebnis Tschechien, ESM, EFSF, Griechenland

EUR: S&P Ratingergebnis Slowakei, Türkei

EUR: Moody’s Ratingergebnis Zypern

SONSTIGE TERMINE

Weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie

10:00 Pk zur Corona-Lage im Lockdown, mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), RKI-Präsident Lothar H. Wieler, Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, sowie Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in der Bundespressekonferenz

DEU: Internationale Agrarministerkonferenz (digital) mit dem Thema Ernährungssicherung in Zeiten von Pandemien und Klimawandel

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

09.15 Uhr

Frankreich

Markit-PMI Industrie, Jan 50,5 51,1

Markit-PMI Dienste, Jan 48,4 49,1 (in Pkt)

09.30 Uhr

Deutschland

Markit-PMI Industrie, Jan 57,2 58,3

Markit-PMI Dienste, Jan 45,0 47,0 (in Pkt)

10.00 Uhr

Eurozone

Markit-PMI Gesamt, Jan 47,6 49,1

Markit-PMI Industrie, Jan 54,4 55,2

Markit-PMI Dienste, Jan 44,5 46,4 (in Pkt)

GROSSBRITANNIEN

10.30 Uhr

Markit-PMI Industrie, Jan 53,6 57,5

Markit-PMI Dienste, Jan 45,0 49,4 (in Pkt)

Einzelhandelsumsatz, Dezember

Monatsvergleich +1,3 -3,8

ex Autos

Monatsvergleich +1,0 -2,6

USA

15.45 Uhr

Markit-PMI Industrie, Jan 56,5 57,1

Markit-PMI Dienste, Jan 53,4 54,8 (jeweils in Pkt.)

16.00 Uhr

Wiederverkäufe Häuser, Dez

Monatsvergleich -2,0 -2,5

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: Curioso / shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 66,08 USD
  • -0,88%
26.02.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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