Vorbörse: Wall Street weiter im Höhenflug – Dax lässt sich weiterhin nicht anstecken

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Vorbörse: Wall Street weiter im Höhenflug – Dax lässt sich weiterhin nicht anstecken

DEUTSCHLAND: – KURSGEWINNE ERWARTET – Starke US-Börsen dürften dem Dax zum Wochenausklang Kursgewinne bescheren. Der Broker IG taxierte den Leitindex am Morgen 0,2 Prozent höher auf 15 286 Punkte, womit er den nach Ostern aufgestellten Rekord bei knapp 15 312 Zählern ansteuern würde. Laut den Experten der Commerzbank kommt es dem Aktienmärkten zu Gute, dass die großen US-Banken gute Ergebnisse verzeichneten, Konjunkturdaten aus den USA positiv überraschten und die US-Anleiherenditen weiter zurück gehen. In New York war die Rekordrally bei den großen Indizes daraufhin am Vorabend weiter gegangen, der Dow Jones Industrial schaffte es erstmals über die Marke von 34 000 Punkten.

USA: – REKORDJAGD GEHT WEITER – Eine ganze Reihe überraschend guter Konjunkturdaten sowie starke Quartalszahlen des Dow-Schwergewichts UnitedHealth haben die Rally an den US-Börsen am Donnerstag noch befeuert. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der marktbreite S&P 500 und der technologielastige Nasdaq schwangen sich zu weiteren Höchstmarken auf. Der Dow kletterte um 0,90 Prozent auf 34 035,99 Punkte und überwand damit die nächste runde Marke von 34 000 Punkten.

ASIEN: – STABIL – Die Börsen Asiens haben zum Wochenausklang keine großen Sprünge gemacht. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen, die an Chinas Festlandsbörsen gelistet sind, trat zuletzt auf der Stelle und der Hongkonger Hang-Seng-Index legte minimal um 0,05 Prozent zu. In Japan gewann der Leitindex Nikkei 225 mit 0,10 Prozent kaum mehr. Chinas Wirtschaft hat nach neuesten Daten die Corona-Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet.

Knock-Outs zum db Ölpreis Brent

Kurserwartung
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
db Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future                                                             171,20                                    -0,10%

DEVISEN: – RUHE –Der Euro hat sich am Freitag wenig bewegt. Wie bereits am Vortag hielt sich der Kurs der Gemeinschaftswährung in einer vergleichsweise engen Handelsspanne. Am Morgen wurde der Euro bei 1,1963 US-Dollar gehandelt und damit nahezu zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1970 (Mittwoch: 1,1964) Dollar festgesetzt.

Ein starkes Wirtschaftswachstum in China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, sorgte am Morgen nicht für Kauflaune an den Finanzmärkten. An den Aktienbörsen und am Devisenmarkt hielten sich die Kursbewegungen in Grenzen. Chinas Wirtschaft hat die Corona-Krise weitgehend überwunden und ist mit einem Rekordwachstum ins neue Jahr gestartet. Die Wirtschaftsleistung stieg in den ersten drei Monaten um 18,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres und damit so stark wie nie seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren.

Auch im weiteren Tagesverlauf werden kaum Impulse für den Handel am Devisenmarkt erwartet, da nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm stehen. Bei den Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone am späten Vormittag handelt es sich um eine zweite Schätzung. Es wird mit einem Anstieg der Inflation im gemeinsamen Währungsraum gerechnet. Am Nachmittag könnten noch Daten zur Konsumlaune in den USA für mehr Bewegung am Devisenmarkt sorgen.

Euro/USD                                                     1,1962                              -0,05%

USD/Yen                                                   108,8445                              0,09%

Euro/Yen                                                  130,2060                              0,04%

ROHÖL: – ANSTIEG – Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Marktbeobachter verwiesen auf ein starkes Wirtschaftswachstum in China, das den Ölpreisen etwas Auftrieb verleihen konnte. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 67,02 US-Dollar. Das waren acht Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um neun Cent auf 63,55 Dollar.

Am Morgen zeigten Konjunkturdaten, dass China die Corona-Krise weitgehend überwunden hat. Die Wirtschaftsleistung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stieg in den ersten drei Monaten so stark wie nie seit Beginn der quartalsweisen Auswertung vor gut 30 Jahren.

Auf Wochensicht ging es mit den Ölpreisen hingegen stark nach oben. Seit Montag konnte der US-Ölpreis etwa sieben Prozent zulegen. Preistreiber waren höhere Nachfrageprognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) und der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), die im Verlauf der Woche veröffentlicht wurden. Außerdem war bekannt geworden, dass die Ölreserven in den USA viel stärker als erwartet gesunken sind.

Brent                                                              67,05                                   0,11 USD

WTI                                                                 63,56                                    0,10 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 55 (47) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR AURELIUS AG AUF 36,50 (29,50) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR HELLOFRESH AUF 95 (81) EUR – ‚OUTPERFORM‘

DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR HELLOFRESH AUF 105 (99) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BRENNTAG AUF 90 (81) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 170 (164) EUR – ‚BUY‘

MORGAN STANLEY SENKT BMW AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT) – ZIEL 80 (66) EUR

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 49,00 (43,50) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 10 (9,60) EUR – ‚NEUTRAL‘

– ODDO BHF HEBT MTU AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 235 (210) EUR

– STIFEL STARTET JENOPTIK MIT ‚HOLD‘ – ZIEL 28 EUR

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ASML AUF 630 (540) EUR – ‚OUTPERFORM‘

HSBC HEBT BP AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 355 PENCE

HSBC HEBT ZIEL FÜR NESTLE AUF 129 (125) CHF – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR GIVAUDAN AUF 3300 (3200) CHF – ‚UNDERPERFORM‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR BT GROUP AUF 230 (175) PENCE – ‚OVERWEIGHT‘

– ODDO BHF HEBT SAFRAN AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 135 (116) EUR

– DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR RIO TINTO AUF 6850 (6300) PENCE – ‚KAUFEN‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Flatexdegiro, Q1-Zahlen (detailliert)

07:30 DEU: Aumann, Jahreszahlen (detailliert)

08:00 CHE: Swiss Re, Hauptversammlung

10:00 DEU: Covestro, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Henkel, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Vonovia, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: R. Stahl, Bilanz-Pk

12:30 USA: Bank of New York Mellon, Q1-Zahlen

12:45 USA: PNC Financial Services, Q1-Zahlen

13:30 USA: State Street, Q1-Zahlen

13:30 USA: Ally Financial, Q1-Zahlen

13:30 USA: Morgan Stanley, Q1-Zahlen

13:30 USA: State Street, Q1-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Auto1 Group, Geschäftsbericht

TERMINE KONJUNKTUR

04:00 CHN: BIP Q1/21

05:00 CHN: Industrieproduktion 03/21

04:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 03/21

08:00 EUR: Acea, Kfz-Neuzulassungen 03/21

08:00 DEU: Destatis: Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer Jahr 2020

08:30 CHE: Erzeugerpreise 03/21

08:30 CHE: Importpreise 03/21

09:00 AUT: Verbraucherpreise 03/21 (endgültig)

10:00 ITA: Handelsbilanz 02/21

11:00 EUR: Handelsbilanz 02/21

11:00 EUR: Verbraucherpreise 03/21 (endgültig)

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 03/21

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 04/21 (vorläufig)

EUR: Moody’s Ratingergebnis Großbritannien

SONSTIGE TERMINE

DEU: Weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie

09:00 Bundestag berät in 1. Lesung über Änderung des Infektionsschutzgesetzes

11:30 Regierungspressekonferenz

14:30 Anhörung von Sachverständigen im Gesundheitsausschuss zum Infektionsschutzgesetz

14:50 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ministerpräsident Reiner Haseloff besuchen die IDT Biologika in Dessau-Roßlau

09:00 DEU: Untersuchungsausschuss zum Bilanzskandal Wirecard. Berichterstattung blickt vor allem auf wichtige Sitzungen in der kommenden Woche.

DEU: Online-Tag zum Thema „Wie künstliche Intelligenz die Produktionsarbeit der Zukunft verbessert“. Welchen Nutzen KI in der Produktionsarbeit stiftet, zeigen Experten der beiden Stuttgarter Fraunhofer-Institute IPA und IAO ihren Gästen beim „International Open Lab Day“.

09:30 DEU: Online-Rede von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und anschließende Diskussion beim Get-Started-Gründerfrühstück des Bitkom

10:00 DEU: Online-Pk Bundesverband Erneuerbare Energie zu „Auf dem Weg zur Klimaneutralität – das BEE-Szenario 2030“

10:00 DEU: Beginn der Tarifverhandlungen zwischen Deutscher Bahn und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

14:00 DEU: Online-Pk nach Abschluss der Verkehrsministerkonferenz (VMK) u.a. zum ÖPNV-Rettungsschirm, Ausbau des Bahnverkehrs und geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVo). u.a. mit VMK-Vorsitzende und Bremer Verkehrssenatorin Maike Schaefer und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer

14:00 DEU: Parlamentarischer Untersuchungsausschuss der Bürgerschaft zum Cum-Ex-Skandal. Unter anderem sollen ein Termin für die Befragung von Bundesfinanzminister und Ex-Bürgermeister Olaf Scholz festgelegt sowie die Warburg-Bank-Eigentümer Max Warburg und Christian Olearius gehört werden.

15:00 FRA: Videotreffen mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj und Kanzlerin Angela Merkel

13:15 Treffen Selenskyj/Macron in Paris

15:00 Videotreffen

EUR: Informelle Videokonferenzen der Eurogruppe sowie der EU-Wirtschafts- und Finanzminister

09:10 Statement Olaf Scholz

09:30 Eurogruppe tagt mit den übrigen EU-Staaten im „inklusiven Format“. Thema ist unter anderem die europäische Einlagensicherung EDIS

11:00 Eurogruppe berät unter anderem über den Euro als digitale Währung

13:30 Pk nach Eurogruppe

15:00 EU-Wirtschafts- und Finanzminister befassen sich unter anderem mit dem Stand der Umsetzung des milliardenschweren Corona-Aufbaufonds.

18:30 Pk nach Ecofin

CHN/FRA/DEU: Klimagespräche China-Frankreich-Deutschland mit Merkel. US-Präsident Biden hat für den 22./23. April zu einem virtuellen Klimagipfel eingeladen. Zur Vorbereitung kommen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf französische Einladung zu einer Videokonferenz zusammen.

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise HVPI März

Monatsvergleich +0,9 +0,9*

Jahresvergleich +1,3 +1,3*

Kernverbraucherpreise

Jahresvergleich +0,9 +0,9*

Eurozone

Handelsbilanz Februar (Mrd Euro)

Saisonbereinigt 22,0 24,2

Unbereinigt — 6,3

GROSSBRITANNIEN

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA

14.30 Uhr

Baugenehmigungen, März

Monatsvergleich +1,7 -8,8

Baubeginne, März

Monatsvergleich +13,4 -10,3

16.00 Uhr

Konsumklima

Uni Michigan, April 89,0 84,9 (in Pkt.)

Redaktion / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Kurs zu db Ölpreis Brent Rohstoff

  • 68,28 USD
  • +0,16%
07.05.2021, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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