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Trump kritisiert Geldpolitik von EZB-Chef Draghi - "Unfair"

Reuters

Washington (Reuters) - US-Präsident Donald Trump greift die jüngsten geldpolitischen Äußerungen von EZB-Präsident Mario Draghi an.

"Mario Draghi kündigte gerade an, dass weitere Impulse kommen könnten, die den Euro gegenüber dem Dollar sofort fallen ließen", schrieb er am Dienstag auf Twitter. Dies mache es für Europa unfairer Weise leichter, mit den USA zu konkurrieren. "Sie sind damit seit Jahren durchgekommen, zusammen mit China und anderen." Die europäischen Märkte seien in Reaktion auf Draghi gestiegen, schob Trump kurz darauf nach: "Unfair gegenüber den USA."

Der in einigen Monaten aus dem Amt scheidende Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte zuvor betont, die Geldpolitik bei einer anhaltend niedrigen Inflation erneut zu lockern. Der Eurokurs fiel daraufhin unter die Marke von 1,12 Dollar. Je billiger der Euro, desto preislich attraktiver können Waren und Dienstleistungen aus der Euro-Zone in anderen Währungsgebieten werden.

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23.01.2020, 03:54, außerbörslich
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