Vorbörse: Dow dreht spät ins Plus – Dax weiter unschlüssig wohin die Reise geht

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Vorbörse: Dow dreht spät ins Plus – Dax weiter unschlüssig wohin die Reise geht

DEUTSCHLAND: – STABIL – Zwischen Hoffen und Bangen in der Corona-Krise dürfte der Dax  am Freitag zunächst keine großen Sprünge machen. Gut zwei Stunden vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG den Leitindex kaum verändert auf 13.089 Punkte. Seit Tagen hält er sich in einer engen Spanne von 13.000 bis 13 300 Punkten, aus der er auch zum Wochenschluss wohl vorerst nicht ausbrechen dürfte. Die laufende Woche würde er derzeit mit einem hauchdünnen Plus beenden. Die Anleger können sich seit Tagen nicht klar entscheiden zwischen der Sorge vor den Auswirkungen hoher Infektionszahlen und der Hoffnung, dass schon bald mehrere Impfstoffe gegen das Virus zur Verfügung stehen werden. Etwas stützend wirkt, dass es die US-Börsen am Vorabend in New York spät in den grünen Bereich schafften.

USA: – DOW LEGT LEICHT ZU – Die wichtigsten US-Börsen haben am Donnerstag doch noch allesamt in der Gewinnzone geschlossen. Im frühen Handel drehten zunächst die technologielastigen Nasdaq-Börsen ins Plus. Gegen Handelsende gelang dies dann auch dem Wall-Street-Börsenbarometer Dow Jones Industrial. Mit einem Aufschlag von 0,15 Prozent auf 29.483,23 Punkte ging er aus dem Geschäft.

ASIEN: – KEINE EINHEITLICHE RICHTUNG – Die Aktienmärkte in Asien haben am Freitag keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Der japanische Nikkei 225 schloss wie bereits am Vortag 0,4 Prozent tiefer. In Hongkong ging es für den Hang Seng zuletzt hingegen um 0,33 Prozent nach oben und der chinesische CSI 300 legte um 0,21 Prozent zu. Nach wie vor bleiben die Märkte gefangen in der Hoffnung auf Corona-Impfstoffe und die nach wie vor hohen Infektionszahlen.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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DAX 13086,16 -0,88%

XDAX 13139,53 +0,15%

EuroSTOXX 50 3451,97 -0,87%

Stoxx50 3053,68 -0,84%

DJIA 29483,23 +0,15%

S&P 500 3581,87 +0,39%

NASDAQ 100 11985,430 +0,76%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 175,41 +0,05%°

DEVISEN: – DOLLAR SCHWÄCHELT – Der Euro hat am Freitagmorgen zugelegt und ist in Richtung 1,19 US-Dollar gestiegen. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1891 Dollar und damit etwas mehr als im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1832 Dollar festgesetzt.

Am Freitag stehen nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die an den Finanzmärkten für Kursbewegung sorgen könnten. Allerdings äußern sich einige hochrangige Notenbanker, darunter die Führungsriege der EZB. Die Präsidentin der EZB, Christine Lagarde, hatte bereits am Donnerstag klargestellt, dass angesichts der angespannten Corona-Lage eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu erwarten ist.

Euro/USD 1,18845 +0,05%

USD/Yen 103,7785 +0,01%

Euro/Yen 123,3410 +0,11%

ROHÖL: – RÜCKGANG – Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 44,13 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 41,76 Dollar.

Im Trend sind die Ölpreise in den vergangen Tagen und Wochen gestiegen. Wichtigster Grund sind Hoffnungen auf einen oder mehrere wirksame Corona-Impfstoffe. Dadurch wird perspektivisch eine Stärkung der schwächelnden Rohölnachfrage erwartet. Auch Ölprodukte wie Benzin oder Diesel dürften davon profitieren.

Dennoch gilt es als wahrscheinlich, dass die großen Rohölanbieter ihre Förderung langsamer normalisieren werden als bisher geplant. So wird damit gerechnet, dass der Ölverbund Opec+ seine für Anfang 2021 geplante Produktionsausweitung wegen der angespannten Corona-Lage um drei bis sechs Monate verschiebt.

Brent 44,19 -0,01 USD

WTI 41,74 +0,00 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR METRO AG AUF 7,70 (8,50) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR WACKER CHEMIE AUF 90 (80) EUR – ‚HOLD‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ENCAVIS AUF 14,50 (15) EUR – ‚HOLD‘

COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR CTS EVENTIM AUF 44 (40) EUR – ‚HOLD‘

HSBC SENKT TALANX AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 35,50 (37,50) EUR

RBC HEBT ZIEL FÜR EVOTEC AUF 32 (30) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SIEMENS ENERGY AUF 28,60 (25,00) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SOFTWARE AG AUF 45 (43) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR MTU AUF 143 (150) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– ODDO BHF STARTET SIEMENS ENERGY MIT ‚BUY‘ – ZIEL 28 EUR

– PARETO HEBT MERCK KGAA AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 143 (106) EUR

RBC HEBT ZIEL FÜR INTUIT AUF 415 (405) USD – ‚OUTPERFORM‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR INTUIT AUF 385 (375) USD – ‚OUTPERFORM‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR INTUIT AUF 300 (295) USD – ‚UNDERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT SAFRAN AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 140 (98) EUR

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR CAIXABANK AUF 2,60 (2,50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR IBERDROLA AUF 11,20 (9,70) EUR – ‚NEUTRAL‘

DEUTSCHE BANK SENKT ABB AUF ‚SELL‘ (HOLD) – ZIEL 22 CHF

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR A.P. MOLLER-MAERSK AUF 15121 (12634) DKK – ‚OVERWEIGHT‘

RBC HEBT ZIEL FÜR UNIBAIL-RODAMCO-WESTFIELD AUF 75 (53) EUR – ‚OUTPERFORM‘

UBS HEBT ZIEL FÜR ABB AUF 28 (27) CHF – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ABB AUF 22,00 (21,50) CHF – ‚UNDERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

09:00 DEU: „Frankfurt European Banking Congress“ (online) mit einer Eröffnungsrede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde

CHE: Swiss Re, Investor Day 2020

TERMINE KONJUNKTUR

00:01 DEU: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 11/20

00:30 JPN: Verbraucherpreise 10/20

01:01 GBR: GfK Verbrauchervertrauen 11/20

01:30 JPN: Jibun Bank PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 11/20 (vorläufig)

06:30 NLD: Konsumausgaben 09/20

08:00 DEU: Erzeugerpreise 10/20

10:00 POL: Industrieproduktion 10/20

10:00 POL: Erzeugerpreise 10/20

10:30 PRT: Verbraucherpreise 11/20 (vorläufig)

11:00 BEL: Verbrauchervertrauen 11/20

16:00 EUR: Verbrauchervertrauen 11/20 (vorab)

EUR: Fitch Ratingergebnis Portugal

EUR: Moody’s Ratingergebnis Lettland, Ukraine

SONSTIGE TERMINE

09:00 EUR: Videokonferenz der für Raumfahrt zuständigen EU-Minister

10:00 DEU: Deutsche Bank Telefonkonferenz zur Vorstellung der Studie: „Robuste Deutsche? Wie die Bundesbürger die Corona-Krise meistern“ mit Stefan Schneider, Chefvolkswirt Deutschland der Deutschen Bank, und Thomas Hoerter, Leiter Konzernmarktforschung

10:00 EUR: Videokonferenz der EU-Verteidigungsminister

10:00 DEU: Online-Pk Paritätischer Gesamtverband zu Paritätischen Armutsbericht 2020 mit Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands

MYS: Virtuelles Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft Apec, unter anderen mit USA, China, Russland und Japan

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Erzeugerpreise Oktober

Monatsvergleich +0,1 +0,4

Jahresvergleich -0,8 -1,0

16.00 Uhr

Eurozone

Verbrauchervertrauen November (Punkte) -18,0 -15,5

GROSSBRITANNIEN

08.00 Uhr

Einzelhandelsumsätze Oktober

Monatsvergleich -0,3 +1,5

Jahresvergleich +4,1 +4,7

USA

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

Redaktion / dpa-AFX

anathomy / Shutterstock.com

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Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 47,81 USD
  • +4,00%
24.11.2020, 20:00, Deutsche Bank Indikation
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