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Vorbörse: Wall Street stellt auf Erholung um – Dax startet tiefer

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Vorbörse: Wall Street stellt auf Erholung um – Dax startet tiefer

DEUTSCHLAND: – TIEFER ERWARTET Nach der Kursstärke am Donnerstag könnten Anleger vor dem Wochenende am deutschen Aktienmarkt Gewinne mitnehmen. Immerhin hat der Dax in dieser Woche bislang ein Plus von gut zwei Prozent eingefahren. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitag rund zwei Stunden vor Handelsbeginn um gut ein halbes Prozent niedriger auf 12.246 Punkte.

Der Dow Jones Industrial hatte am Vortag im späten Handel einen Teil seiner Gewinne wieder abgegeben. An der führenden Börsen in Fernost gab es am Freitagmorgen keine einheitliche Tendenz: Während die Kurse in Tokio zulegten, gaben sie in Shanghai und Hongkong nach.

Für Bewegung könnte der sogenannte kleine Verfall an der Derivatebörse Eurex sorgen. Dort laufen am Mittag unter anderem die Mai-Optionen auf den Dax und den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 aus. Anleger versuchen vor diesem Termin oftmals, die Kurse in die aus ihrer Sicht günstige Richtung zu bewegen. Das hat bisweilen überraschende und starke Ausschläge zur Folge.

USA: – ERHOLUNG – Die US-Aktienmärkte sind dank guter Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen auch am Donnerstag auf Erfolgskurs geblieben. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,84 Prozent bei 25.862,68 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 legte um 0,89 Prozent auf 2.876,32 Zähler zu. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,02 Prozent auf 7.580,14 Punkte.

ASIEN: – GEMISCHT – An den Börsen Asiens ist am Freitag keine klare Tendenz zu erkennen. Japans Nikkei 225 tendiert 1,06 Prozent stärker bei 21 286,47 Punkten. Hongkongs Hang Seng verliert 0,81 Prozent auf 28 045,91 Punkte, und Chinas CSI 300 gibt zur Stunde 1,83 Prozent auf 3675,38 Zähler ab.

DAX 12.310,37 1,74%

XDAX 12.286,22 1,51%

EuroSTOXX 50 3.438,56 1,56%

Stoxx50 3.146,77 1,42%

DJIA 25.862,68 0,84%

S&P 500 2.876,32 0,89

NASDAQ 100 7.580,14 1,02%

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DEVISEN: – ABWÄRTSTREND GESTOPPT – Der Euro hat die Kursverluste vom Vortag vorerst gestoppt und sich am Freitag unter der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1178 Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1203 Dollar festgesetzt.

Am Vortag hatten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Kurz vor dem Wochenende hielten sich die Anleger am Devisenmarkt eher zurück, hieß es von Marktbeobachtern. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China habe die Risikofreude gedämpft.

Am Morgen konnte daher der japanische Yen und der Schweizer Franken, die beide von Anlegern als sichere Häfen geschätzt werden, im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen zulegen. Für Verunsicherung sorgte eine Kommentierung in staatlichen chinesischen Medien. Demnach könnte die Regierung in Peking möglicherweise das Interesse an einer Fortsetzung der Handelsgespräche zwischen den USA und Peking verlieren.

Euro/USD 1,1177 0,02%

USD/Yen 109,65 -0,18%

Euro/Yen 122,55 -0,16%

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ROHÖL: – WEITER AUFWÄRTS – Die Ölpreise haben am Freitag an die Gewinne vom Vortag angeknüpft. Allerdings legten sie am Morgen nur noch leicht zu. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 72,74 US-Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 63,03 Dollar.

Marktbeobachter sprachen auf Wochensicht vom stärksten Anstieg der Ölpreise seit Anfang April. Als Preistreiber gilt die Sorge von einer Eskalation der Spannungen in der ölreichen Region am Persischen Golf. Im Wochenverlauf hatten Meldungen über Sabotageakte gegen saudi-arabische Öltanker und ein Drohnenangriff auf eine wichtige Ölpipeline des führenden Opec-Landes den Ölpreisen Auftrieb verliehen.

Im weiteren Handelsverlauf könnte die Entwicklung der Fördermenge in den USA wieder etwas stärker in den Fokus der Anleger am Ölmarkt rücken. Am Abend werden neue Daten zur Anzahl der aktiven Bohrlöcher erwartet. Seit Mitte April sank die Zahl der Förderanlagen von 833 auf zuletzt 805.

Brent 72,79 +0,17 USD

WTI 63,06 +0,19 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR RTL AUF 52 (55) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 83 (81) EUR – ‚BUY‘

HSBC HEBT ZIEL FÜR STRÖER AUF 72 (67) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SALZGITTER AUF 29 (28) EUR – ‚HOLD‘

MORGAN STANLEY STARTET HANNOVER RÜCK MIT ‚OVERWEIGHT‘ – ZIEL 153,30 EUR

SOCGEN HEBT ZIEL FÜR LANXESS AUF 52 (45) EUR – ‚HOLD‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 28,60 (29,00) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR WALMART AUF 110 (108) USD – ‚NEUTRAL

HSBC SENKT AEROPORTS DE PARIS AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 140 (225) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR ALSTOM AUF 43 (42) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– KEPLER CHEUVREUX SENKT GENERALI AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 17,50 EUR

RBC HEBT ZIEL FÜR VINCI AUF 105 (100) EUR – ‚OUTPERFORM‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:30 CHE: Richemont Jahreszahlen

07:30 DEU: Dürr Q1-Zahlen (Call 13.30 h)

08:00 GBR: Easyjet Halbjahreszahlen

08:00 EUR: Acea Kfz-Neuzulassungen 04/19

10:00 DEU: Fresenius Hauptversammlung, Frankfurt

10:00 DEU: Procredit Hauptversammlung, Frankfurt

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

DEU: Dr. Hönle AG Halbjahreszahlen

DEU: Porsche Automobil Holding SE Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Verarbeitendes Gewerbe (Auftragsbestandsindex und Reichweiten) 03/19

08:00 DEU: Erwerbstätigkeit Q1/19

11:00 EUR: Verbraucherpreise 04/19

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 05/19 (1. Umfrage)

16:00 USA: Frühindikatoren 04/19

TERMINE KONJUNKTUR OHNE ZEITANGABE

EUR: Treffen der EU-Finanzminister

EUR: Moody’s Ratingergebnis Großbritannien, Island

EUR: Fitch Ratingergebnis Irland

EUR: S&P Ratingergebnis Island, Niederlande

SONSTIGE TERMINE:

09:00 DEU: Bundestag, Plenum, Debatten zu u.a maritime Wirtschaftspolitik, EU-Budget, Rüstungsexporte, Berlin

09:30 DEU: Bundesrat stimmt voraussichtlich über die Zulassung von Elektro-Tretrollern in Deutschland ab

DEU: Aufsichtsratssitzung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH u.a. zum Stand der Arbeiten am künftigen Hauptstadtflughafen BER

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Eurozone

Verbraucherpreise

April

Monatsvergleich +0,7 +1,0

Jahresvergleich +1,7 +1,7

Kernrate

Jahresvergleich +1,2 +1,2

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

16.00 Uhr

Index der Frühindikatoren, April +0,2 +0,4

Verbraucherstimmung Uni Michigan, Mai 97,1 97,2 (in Pkt, vorläufig)

onvista/dpa-AFX

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Foto: H-AB/shutterstock.com

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