Vorbörse: Wall Street gibt Gewinne wieder ab – Dax leicht im Plus erwartet – Euro verliert und Olpreis steigt

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Vorbörse: Wall Street gibt Gewinne wieder ab – Dax leicht im Plus erwartet – Euro verliert und Olpreis steigt

STABIL – Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben mit Blick auf die Coronavirus-Krise am Mittwoch zunächst eher zuversichtlich. Der Dax wurde am Morgen zwar lange im Minus erwartet, zuletzt drehten die Indikationen aber ins Plus. Nachdem er bislang in dieser Woche fast neun Prozent zugelegt hat, taxierte der Broker IG das Börsenbarometer zwei Stunden vor dem Start 0,3 Prozent höher auf 10.387 Punkte. Weiter schauen die Investoren zur Wochenmitte vor allem auf die Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen sowie der neuen Todesopfer durch die davon ausgelöste Lungenkrankheit Covid 19. In puncto wirtschaftliche Abhilfe bleibt es in Europa bei einer Hängepartie: Im Streit über das milliardenschwere EU-Krisenpaket haben die Finanzminister auch in der Nacht zum Mittwoch keinen Durchbruch geschafft.

USA: – VERLUSTE – Die Wall Street hat ihre jüngste Erholung am Dienstag vorerst unterbrochen. Die wichtigsten Aktienindizes waren im späten Handel leicht ins Minus gerutscht, nachdem zuvor die Ölpreise wieder auf Talfahrt gegangen waren. Diese Kehrwende habe die Anleger etwas nervös gemacht, sagte Aktienstratege Matt Maley von Miller Tabak & Co. Die fallenden Ölpreise erinnerten die Anleger Börsianern zufolge wieder an die zuletzt verdrängten Konjunktursorgen. Angesichts der zuletzt starken Schwankungen am Aktienmarkt brauchte es laut Maley zudem nicht viel, dass die Bullen wieder ihre Hörner einzögen. Der Dow Jones Industrial fiel am Ende um 0,12 Prozent auf 22.653,86 Punkte, nachdem er im frühen Handel noch gut 4 Prozent gewonnen hatte.

ASIEN: – GEWINNE IN JAPAN, VERLUSTE IN CHINA – Die Börsen Asiens haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Während in Japander Nikkei 225 zuletzt um etws mehr als ein Prozent stieg, fiel in China der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen um rund ein halbes Prozent. Der Hang Seng in Hong Kong sank um knapp 1 Prozent.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 10 356,70 – 2,79%

XDAX 10 199,82 – 0,08%

EuroSTOXX 50 2857,67 – 2,21%

Stoxx50 2775,05 – 0,8%

DJIA 22 653,86 –  -0,12%

S&P 500 2659,41 –  -0,16%

NASDAQ 100 8049,31 – -0,4%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 170,77 +0,01%

DEVISEN: – STREITIGKEITEN BELASTEN EURO – Der Kurs des Euro ist am Mittwoch gesunken. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0866 US-Dollar gehandelt, nachdem sie in der vergangenen Nacht an der Marke von 1,09 Dollar gestanden hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,0885 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter verwiesen als Begründung für den schwächeren Euro auf den Streit über das milliardenschwere Corona-Krisenpaket der Europäischen Union. In der vergangenen Nacht hatten sich die EU-Finanzminister vorerst nicht einigen können. Noch sei nichts vereinbart und es sei immer noch unklar, ob eine Lösung erzielt werde, hieß es am frühen Morgen aus Verhandlungskreisen. Die per Videokonferenz geführten Verhandlungen seien in der Nacht immer wieder unterbrochen worden, um neue Dokumente und Formulierungen zu besprechen.

Zu den Verlieren am Devisenmarkt zählte auch der australische Dollar. Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat den Ausblick für das Kreditrating des Landes auf „negativ“ gesenkt. Australien verfügt zwar bei S&P über das Spitzenrating „AAA“. Mit dem gesenkten Ausblick ist aber eine Abstufung in den kommenden Monaten möglich.

Euro/USD 1,0865 -0,25%

USD/Yen 108,89 0,12%

Euro/Yen 118,30 -0,12%

ROHÖL: – ANSTIEG – In der Nacht auf Mittwoch haben die Ölpreise ihre Erholung fortgesetzt. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 32,67 US-Dollar und damit 80 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI mit Lieferung im Mai stieg um 1,34 Dollar auf 24,97 Dollar. In der vergangenen Woche war der Preis für Nordsee-Öl zwischenzeitlich bis auf 35 Dollar gestiegen, um zum Wochenstart wieder nachzugeben.

Der Ölmarkt wird zur Zeit durch einen Doppelschock belastet. Neben dem massiven Nachfrageausfall infolge der Corona-Epidemie liefern sich führende Ölnationen seit März einen Preiskrieg. Ein für Montag geplantes Treffen von Ölförderländern, die sich in der sogenannten „Opec+“ zusammengeschlossen haben, war auf Donnerstag verschoben worden. Ein Treffen der Energie-Minister der G20-Gruppe unter Vorsitz von Saudi-Arabien könnte am Freitag stattfinden. Derweil gehen die informellen Gespräche auf diplomatischer Ebene weiter: Ein wirksames Abkommen zur Förderkürzung müsste laut Ansicht von Marktbeobachtern Saudi-Arabien, Russland und die USA mit einschließen.

„Eine Förderkürzung um 10 Millionen Barrel am Tag wäre signifikant und würde die Preise stützen“, kommentierte Howie Lee, Ökonom der Oversea-Chinese Banking Corporation. Ohne eine Beteiligung der USA sei es jedoch unwahrscheinlich, dass andere Produzenten solche Kürzungen in Betracht ziehen.

Jüngste Gespräche zwischen Saudi-Arabien und Russland drehen sich laut Aussage von Delegierten weiterhin um eine mögliche Förderkürzung von 10 Millionen Barrel am Tag. Zuletzt hatte die amerikanische Energieinformationsbehörde EIA ihre Schätzung für die amerikanische Fördermenge in diesem Jahr von 12,99 auf 11,76 Millionen Barrel am Tag gesenkt. Marktbeobachter wiesen darauf hin, dass sich Saudi-Arabien und Russland mit der geringeren Fördermenge in den USA zufrieden geben könnten.

Brent 32,78 +0,91 USD

WTI 25,13 +1,50 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 98 (125) EUR – ‚EQUAL WEIGHT‘

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR SAF-HOLLAND AUF 7,10 (10) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR DWS AUF 27 (36) EUR – ‚BUY‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR BEIERSDORF AUF 118 (123) EUR – ‚BUY‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR HENKEL AUF 81 (95) EUR – ‚HOLD‘

HSBC SENKT ZIEL FÜR TELEFONICA DEUTSCHLAND AUF 3,10 (3,20) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT MUNICH RE AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 210 (215) EUR

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 34 (38) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT HEIDELBERGCEMENT AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 43 (71) EUR

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SAP AUF 125 (135) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– MS SENKT BEIERSDORF AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 85 (115) EUR

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR ABB AUF 24,00 (28,50) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR SCHNEIDER ELECTRIC AUF 106 (119) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

HSBC HEBT DANONE AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 70 EUR

HSBC HEBT UNILEVER NV AUF ‚HOLD‘ (REDUCE) – ZIEL 44 (47) EUR

HSBC HEBT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 7000 (6800) PENCE – ‚BUY‘

– HSBC SENKT ZIEL FÜR L’OREAL AUF 245 (280) EUR – ‚HOLD‘

– HSBC SENKT ZIEL FÜR NESTLE AUF 102 (108) CHF – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR BT GROUP AUF 260 (275) PENCE – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR CRH AUF 29 (39) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 43 (63) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 27 (40) EUR – ‚NEUTRAL‘

UBS SENKT ZIEL FÜR MICHELIN AUF 110 (125) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 30,5 (30,4) EUR – ‚CONVICTION BUY LIST‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR AHOLD DELHAIZE AUF 25,5 (22,0) EUR – ‚BUY‘

MORGAN STANLEY SENKT DANONE AUF ‚EQUAL-WEIGHT‘ (OVERWEIGHT)

MORGAN STANLEY SENKT L’OREAL AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (EQUAL-WEIGHT)

– MS SENKT UNILEVER NV AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 41 (62) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

06:00 CHE: Bossard, Q1-Umsatz

06:45 CHE: Givaudan, Q1-Umsatz (11.00 h Annual Investor Conference)

07:30 AUT: OMV, Q1 Trading Update

07:30 DEU: Dermapharm Holding, Jahreszahlen (detailliert)

08:00 GBR: Tesco, Jahreszahlen

10:30 DEU: Boehringer Ingelheim, Jahreszahlen (Pk per Webcast)

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

CHE: Swiss Re Sigma-Studie Naturkatastrophenrisiken und Klimawandel

GBR: Asos, Q2-Zahlen

NLD: Ahold Delhaize, Hauptversammlung (virtuell)

TERMINE KONJUNKTUR

01:50 JPN: Kernmaschinenaufträge 02/20

01:50 JPN: BoJ Leistungsbilanz 02/20

07:45 CHE: Seco Arbeitsmarktdaten 03/20

08:00 DEU: Destatis: Baugenehmigungen 01/20

09:00 HUN: Verbraucherpreise 03/20

10:00 DEU: DIW / ifo – Gemeinschaftsdiagnose, Frühjahrsgutachten

11:30 DEU: Anleihe / Laufzeit: 10 Jahre / Volumen: 4 Mrd EUR

16:30 USA: EIA Energieministerium, Ölbericht (Woche)

20:00 USA: FOMC Sitzungsprotokoll 18.3.

PLD: Zentralbank von Polen, Bekanntgabe Kreditzins

SONSTIGE TERMINE

14:00 EUR: Videoschalte der EU-Entwicklungsminister. Die Minister beraten über den Kampf gegen das Coronavirus in anderen Teilen der Welt.

+ 1600 Statement Bundesentwicklungsminister Gerd Müller nach der Sitzung des Rats der EU-Entwicklungsminister

EUR: Internationale Entwicklung in der Corona-Krise

+ 1200 BRÜSSEL: Ursula von der Leyen stellt Exit-Strategie zu Corona-Sperren vor. Die EU-Kommissionschefin dringt auf ein gemeinsames und koordiniertes Vorgehen in Europa bei der Aufhebung von Ausgeh- und Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise.

16:00 DEU: Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Leitern der KI-Forschungszentren

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

(Keine marktbewegenden Daten erwartet)

VEREINIGTE KÖNIGREICH

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

21.00 Uhr

Verbraucherkredite, Feb 14,00 12,02

(in Mrd USD)°

*Erstschätzung

(Jeweils in Prozent, soweit nicht anders angegeben)°

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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29.05.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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