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Vorbörse: Wall Street ohne Schwung – Dax ohne richtige Tendenz

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Vorbörse: Wall Street ohne Schwung – Dax ohne richtige Tendenz

DEUTSCHLAND: – KAUM VERÄNDERT – Die Anleger am deutschen Aktienmarkt warten auch am Mittwoch weiter auf eine Richtungsentscheidung. Der Broker IG taxierte den Dax knapp zwei Stunden vor dem Start 0,02 Prozent im Plus auf 11 311 Punkte. Das Börsenbarometer ringt damit weiter mit der Hürde von 11 300 Zählern, die sich nach der rasanten Erholung bis Mitte Januar immer wieder als zu hoch erwiesen hatte.

USA: – LEICHTE GEWINNE – Am Dienstag hat die Anleger an den US-Börsen kurz vor der Schlussglocke der Mut verlassen. Ohnehin nur moderate Gewinne musste der Dow Jones Industrial in der letzten halben Handelsstunde wieder hergeben. Vor dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank am Mittwoch und dem Fortgang der mit Argusaugen beobachteten Handelsgespräche zwischen den USA und China ging der Aufwärtsbewegung die Puste aus. Im Handelsverlauf war der Dow zwar noch erneut auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember geklettert, konnte dieses Niveau aber nicht mehr halten. Der Leitindex schloss mit 25 891,32 Punkten 0,03 Prozent höher als am Freitag. Am Montag war in den USA wegen eines Feiertags nicht gehandelt worden.

ASIEN: – MODERATE GEWINNE – Die Aktienmärkte in Asien haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte um 0,6 Prozent auf 21 431,49 Punkte zu. Der CSI-300-Index, der die 300 wichtigsten Werte an den Börsen des chinesischen Festlands enthält, lag zuletzt mit 3441,89 Punkten leicht im Plus. Für den Hang Seng in Hongkong ging es um knapp 1 Prozent hoch.

DEVISEN: – WARTEN AUF DIE FED-NOTES – Der Euro hat sich am Mittwoch wenig bewegt und damit die Kursgewinne vom Vortag gehalten. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1338 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Stand wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1294 Dollar festgesetzt.

Am Dienstag hatte die Hoffnung auf einen geregelten Austritt Großbritanniens aus der EU dem Euro Auftrieb verliehen. Im Brexit-Streit suchen beide Seiten erneut nach einem Ausweg aus der verfahrenen Lage. Im Tagesverlauf will Premierministerin Theresa May in Brüssel Zugeständnisse erreichen, um den Austrittsvertrag im britischen Unterhaus doch noch ratifiziert zu bekommen und den angekündigten EU-Austritt ohne Chaos zu vollziehen.

Dagegen stehen kaum wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Erst am Abend könnte das Protokoll der vergangenen Zinssitzung der US-Notenbank (Fed) mit möglichen Hinweisen auf die weitere Entwicklung der Geldpolitik in den USA für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen.

Euro/USD 1,1338 -0,04%

USD/Yen 110,85 +0,22%

Euro/Yen 125,68 +0,18%

ROHÖL: – KAUM BEWEGUNG – Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nur wenig bewegt. In einer vergleichsweise engen Handelsspanne stieg der Preis für US-Öl in der vergangenen Nacht zeitweise auf 56,39 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und damit auf den höchsten Stand seit November. Der Preis für Nordsee-Öl hielt sich in der Nähe des Dreimonatshochs, das zu Beginn der Woche erreicht worden war.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 66,36 Dollar. Das waren neun Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen zuletzt nur noch geringfügig um sechs Cent auf 56,15 Dollar.

Gestützt wurden die Ölpreise unter anderem durch eine Kürzung der Fördermenge durch Saudi-Arabien. Jüngste Meldungen deuten darauf hin, dass das führende Land der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) die Ölproduktion stärker als zuvor angekündigt gesenkt hat. Am Ölmarkt wurden damit Sorgen vor den Folgen des Handelsstreits zwischen China und den USA für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und damit auch für die Nachfrage nach Rohöl gedämpft.

Brent 66,38 +0,06 USD

WTI 56,15 -0,06 USD

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 77 (71) EUR -‚OVERWEIGHT‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR MEDIOS AUF 19,50 (18,00) EUR – ‚BUY‘

HSBC SENKT AXEL SPRINGER AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 62 (63) EUR

– ODDO BHF HEBT BAYWA AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 28,00 (27,70) EUR

UBS HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 75 (74) EUR – ‚BUY‘

UBS SENKT SARTORIUS AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 147 (142) EUR

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR SENVION AUF 4,50 (5,00) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CITIGROUP NIMMT PFIZER MIT ‚NEUTRAL‘ WIEDER AUF – ZIEL 41 USD

– BERENBERG HEBT CREDIT SUISSE AUF ‚HOLD‘ (SELL) – ZIEL 12,50 (14,00) CHF

RBC HEBT ZIEL FÜR RECKITT BENCKISER AUF 5300 (5100) PENCE – ‚UNDERPERFORM‘

– JPMORGAN SENKT HSBC AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 620 (690) PENCE

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 D: Fresenius Jahreszahlen (10.00 h Pk)

07:00 D: FMC Jahreszahlen (10.00 h Pk)

07:15 F: Air France-KLM Jahreszahlen

07:30 D: Telefonica Deutschland Jahreszahlen (8.30 h Call)

08:00 D: MTU Jahreszahlen

08:00 GB: Glencore Jahreszahlen

08:00 NL: Wolters Kluwer Jahreszahlen

08:00 GB: Lloyds Banking Group Jahreszahlen

09:00 E: Iberdrola Jahreszahlen

10:30 D: Bertrandt Hauptversammlung, Sindelfingen

13:30 F: UBS-Prozess – Urteilsverkündung am Pariser Strafgerichtshof

14:00 USA: Analog Devices Q1-Zahlen

17:00 DK: Genmab Jahreszahlen

17:45 USA: Vallourec Jahreszahlen

20:00 KR: Samsung stellt Neuheiten vor

22:00 USA: Agilent Technologies Q1-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

D: Intershop Q4-Zahlen

USA: Avis Budget Q4-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

00:50 J: Handelsbilanz 01/19

08:00 D: Erzeugerpreise 01/19

08:00 D: Außenhandel – Rangfolge der Güter, Jahr 2018

08:00 D: Finanzplatzfrühstück mit EZB-Chefvolkswirt Peter Praet

10:00 PL: Industrieproduktion 01/19

10:00 PL: Erzeugerpreise 01/19

15:00 B: Verbrauchervertrauen 02/19

16:00 EU: Verbrauchervertrauen 02/19 (vorab)

18:30 EU: Britische Premierministerin Theresa May verhandelt in Brüssel nochmals mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker

20:00 USA: FOMC Sitzungsprotokoll 30.1.19

SONSTIGE TERMINE

GB: Britischer Außenminister Jeremy Hunt in Berlin

10:00 h Hunt spricht bei der Konrad-Adenauer-Stiftung über die britisch-deutsche Freundschaft

09:00 CH: Credit Suisse: Medienfrühstück „Investment Banking in der  Schweiz – Trends und Ausblick 2019“, Zürich

10:00 D: Telefon-Pk Bitkom zum Thema „Konjunktur und Trends auf dem Smartphone-Markt“ mit Präsidiumsmitglied Dr. Hannes Ametsreiter

10:00 D: BGH klärt: Müssen Krankenhäuser privaten Krankenversicherern Geld für Krebsmedikamente zurückzahlen?

14:30 D: Veranstaltung „Bank der Zukunft“ des „International Bankers Forum“ – u.a. mit DZ-Bank-Co-Chef Uwe Fröhlich und ING-Diba-Chef Nick Jue, Frankfurt

GB: Britischer Außenminister Jeremy Hunt in Berlin

RU: Kremlchef Wladimir Putin hält seine Rede an die Nation

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Erzeugerpreise Januar

Monatsvergleich -0,1 -0,4 Jahresvergleich +2,2 +2,7

16.00 Uhr

Eurozone

Verbrauchervertrauen Februar (Punkte) -7,7 -7,9

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine entscheidenden Daten erwartet —

USA20.00 Uhr

Protokoll Zinssitzung US-Notenbank Fed (Minutes)

onvista/dpa-AFX

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Foto: Imagentle / Shutterstock.com

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