Chemie-Tarifparteien wollen Corona-Krise gemeinsam bewältigen

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Die Tarifparteien in der Chemieindustrie reagieren gemeinsam auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Chemie-Tarifparteien wollen Corona-Krise gemeinsam bewältigen

Arbeitgeber und Gewerkschaft IG BCE verständigten sich am Freitag auf eine Vereinbarung, die helfen soll, die Liquidität der Unternehmen kurzfristig zu verbessern und die Beschäftigung der Arbeitnehmer zu sichern. Bis zum Jahresende kann danach etwa Kurzarbeit mit einer verkürzten Ankündigungsfrist von drei Tagen eingeführt werden. Um die Beschäftigten vor Infektionen zu schützen, können Arbeitgeber zudem auf Basis einer freiwilligen Betriebsvereinbarung mobiles Arbeiten anordnen. Zuvor hatten sich die Tarifparteien der Metall-Industrie auf einen Tarifvertrag verständigt, der auf die Sicherung von Arbeitsplätzen setzt und keine Lohnerhöhungen für 2020 vorsieht.

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben zahlreiche Branchen mit voller Wucht getroffen. Die Chemiebranche ist drittgrößter Industriezweig der Bundesrepublik nach der Autobranche und dem Maschinenbau.

(Reporter: Matthias Inverardi, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1236 oder 030-2888 5168)

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