Vorbörse: Apple, Microsoft und Amazon weiter in Rekordlaune, Dax klebt um die 13.000 fest und Euro wieder unter 1,19 Dollar

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Vorbörse: Apple, Microsoft und Amazon weiter in Rekordlaune, Dax klebt um die 13.000 fest und Euro wieder unter 1,19 Dollar

DEUTSCHLAND: – GEWINNE – Der Dax kämpft zu Anfang des Börsenmonats September um die 13 000 Punkte. Am ersten Tag des Handelsmonats war dies bereits der Fall, und am Mittwoch dürfte es sich fortsetzen: Indikationen lassen ihn nun wieder einen Handelsstart leicht über der runden Marke erwarten. Der Broker IG taxierte den Leitindex 0,42 Prozent im Plus auf 13.030 Punkte. Der Leitindex profitiert damit vom Rückenwind der US-Börsen, wo manche Indizes weiter von Rekord zu Rekord eilen, und dem zugleich wieder etwas nachlassenden Druck durch den zuletzt starken Euro. Die Blicke dürfte am Mittwoch verstärkt auf die USA gerichtet bleiben. Dort rückt in Zeiten der Coronavirus-Krise wieder der US-Arbeitsmarkt in den Fokus. Laut Marktbeobachter David Madden ist bei dem Jobbericht des Dienstleisters ADP, der am Nachmittag für August veröffentlicht wird, ein deutlich höherer Jobaufbau als im Vormonat zu erwarten.

USA: – GEWINNE – Anleger an der technologielastigen Börse Nasdaq haben auch am zweiten Handelstag der Woche Rekorde gefeiert. Der Nasdaq 100 Index erklomm am Dienstag einen weiteren historischen Höchststand. Es war das zehnte Rekordhoch in den vergangenen zwölf Handelstagen. Zur Schlussglocke rückte der Nasdaq 100 um 1,50 Prozent auf 12 292,86 Zähler vor. Damit knüpfte das von den Tech-Giganten Apple , Microsoft und Amazon dominierte Börsenbarometer nahtlos an den starken Monat August an.

ASIEN: – UNEINHEITLICH – Die Börsen Asiens haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Der CSI 300  mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen fiel zuletzt um rund 0,2 Prozent und der Hang Seng n Hongkong büßte rund ein hablbes Prozent ein. In Japan stieg der Leitindex Nikkei 225 hingegen um etwa 0,3 Prozent.

Knock-Outs zum Dow Jones

Kurserwartung
Dow Jones-Index wird steigen
Dow Jones-Index wird fallen
Höhe des Hebels
510152030
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DAX 12974,25 0,22%

XDAX 12996,46 0,38%

EuroSTOXX 50 3277,58 0,15%

Stoxx50 2947,61 -0,23%

DJIA 28645,66 0,76%

S&P 500 3526,65 0,75%

NASDAQ 100 12292,86 1,5%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 176,04 -0,04%

DEVISEN: – DOLLAR STÄRKER – Der Euro  hat am Mittwochmorgen unter Druck gestanden. Im frühen Handel fiel die Gemeinschaftswährung zeitweise unter die Marke von 1,19 US-Dollar. Zuletzt stand sie etwas höher bei 1,1905 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1987 Dollar festgelegt.

Am Dienstag war der Euro erstmals seit gut zwei Jahren über die Marke von 1,20 Dollar gestiegen. Die Gewinne konnten aber nicht gehalten werden. Am Nachmittag sorgten solide Konjunkturdaten aus den USA für einen steigenden Dollar. Im Gegenzug wurde der Euro belastet.

Auch zur Wochenmitte dürften die stärksten Impulse für den Devisenmarkt aus den USA kommen. Zum einen werden einige beachtenswerte Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Zum anderen steht am Abend der Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed auf dem Programm.

Euro/USD 1,1909 -0,03%

USD/Yen 106,03 0,08%

Euro/Yen 126,27 0,05%

ROHÖL: – ANSTIEG – Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Vortagesgewinne ausgebaut. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 46,01 Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg in ähnlichem Ausmaß auf 43,19 Dollar.

Am Markt wurden die Preisaufschläge vor allem mit soliden Konjunkturdaten aus den USA erklärt. Am Dienstag war ein vielbeachtetes Wirtschaftsbarometer auf den höchsten Stand seit etwa zwei Jahren gestiegen. Das spricht für eine tendenzielle Erholung der US-Konjunktur von der Corona-Pandemie, was sich auch in einer etwas stärkeren Nachfrage nach Rohöl und Benzin niederschlagen dürfte.

Auftrieb erhielten die Ölpreise auch durch neue Lagerdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend einen weiteren Rückgang der US-Reserven an Erdöl gemeldet. Am Mittwoch erscheinen die wöchentlichen Daten des amerikanischen Energieministeriums.

Brent 45,91 +0,33X USD

WTI 43,12 +0,36 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT ENCAVIS AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 15 (10) EUR

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR GLOBAL FASHION GROUP AUF 8 (8,40) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR COVESTRO AUF 44 (37) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 5,60 (5,20) EUR – ‚NEUTRAL‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 6,80 (6,60) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JEFFERIES STARTET PVA TEPLA AG MIT ‚BUY‘ – ZIEL 18 EUR

– JEFFERIES STARTET SILTRONIC MIT ‚BUY‘ – ZIEL 105 EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 56 (53) EUR – ‚NEUTRAL‘

– JPMORGAN NIMMT DEUTSCHE TELEKOM MIT ‚OVERWEIGHT‘ WIEDER AUF – ZIEL 23 EUR

RBC HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 49 (44) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– RBC HEBT ZIEL FÜR VONOVIA AUF 57 (50) EUR – ‚SECTOR PERFORM‘

– GOLDMAN HEBT SIEMENS GAMESA AUF ‚BUY‘ (NEUTRAL) – ZIEL 25,40 (16) EUR

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR NVIDIA AUF 620 (530) USD – ‚OUTPERFORM‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR BEYOND MEAT AUF 122 (95) USD – ‚NEUTRAL‘

– BERENBERG SENKT AMERICAN AIRLINES AUF ‚SELL‘ (HOLD) – ZIEL 10 (14) USD

– BERENBERG SENKT DELTA AIR LINES AUF ‚HOLD‘ (BUY) – ZIEL 32 USD

– BERENBERG HEBT SOUTHWEST AIRLINES AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 45 (37) USD

– GOLDMAN HEBT EIFFAGE AUF ‚NEUTRAL‘ (SELL) – ZIEL 83 EUR

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR CREDIT SUISSE AUF 15,90 (14,40) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR UBS AUF 14,20 (14) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR VESTAS AUF 1152 (769) DKK – ‚BUY‘

– JPMORGAN SENKT BANKINTER AUF ‚UNDERWEIGHT‘ (NEUTRAL) – ZIEL 3,85 (4,10) EUR

– JPMORGAN SENKT SECURITAS AB AUF ‚NEUTRAL‘ (OVERWEIGHT) – ZIEL 135 SEK

SOCGEN HEBT ZIEL FÜR PRUDENTIAL AUF 1000 (950) PENCE – ‚SELL‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

10:00 Credit Suisse Pressekonferenz „Investment Banking in der Schweiz“, Zürich

DEU: Weltpremiere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz und Eröffnung des neuen Werks „Factory 56“ u.a. mit Daimler-Vorstandschef Ola Källenius und Ministerpräsident Winfried Kretschmann

DEU: „Handelsblatt“-Bankentagung (auch als Webcast) erwartet werden u.a. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, Bafin-Präsident Felix Hufeld, Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis und Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer

FRA: Pernod Ricard, Jahreszahlen

DNK: Lego, Halbjahreszahlen

USA: Macy’s, Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

08:00 DEU: Einzelhandelsumsatz 07/20

11:00 EUR: Erzeugerpreise 07/20

14:15 USA: ADP-Beschäftigung 08/20

16:00 USA: Auftragseingang Industrie 07/20

16:00 USA: Auftragseingang langlebige Güter 07/20 (endgültig)

16:30 USA: EIA Ölbericht (Woche)

20:00 USA: Fed, Beige Book

SONSTIGE TERMINE

DEU: fvw-Kongress Touristik (online) (bis 3.9.2020)

10:00 DEU: Fortsetzung im Kapitalanleger-Musterverfahren nach der Übernahmeschlacht zwischen Volkswagen und der Porsche Automobil-Holding 2007/2008

10:00 DEU: Online-Pk zur Vorstellung der Ergebnisse des ifo Bildungsbarometers 2020

10:30 DEU: Jahres-Pk Forum Fairer Handel u.a. zu den bisherigen Auswirkungen der Corona-Krise – Prognose für 2020

12:00 DEU: Europäische Unternehmen mit starkem Deutschlandbezug zu langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie – Forderungen an die Bundesregierung mit Michael Schmidt, Präsident der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG), und Andreas Glunz, Bereichsvorstand International Business, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

10:30 DEU: Bundeskartellamt stellt Jahresbericht 2019 vor

DEU: Plan W – Frauenwirtschaftskongress der „Süddeutschen Zeitung“°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Einzelhandelsumsätze Juli

Monatsvergleich +0,5 -2,0

Jahresvergleich +4,1 +6,0

11.00 Uhr

Eurozone

Erzeugerpreise Juli

Monatsvergleich +0,5 +0,7

Jahresvergleich -3,3 -3,7

VEREINIGTES KÖNIGREICH

— keine marktbewegenden Daten erwartet —

USA

14.15 Uhr

ADP-Beschäftigungsbericht, Aug +1000 +167 (in Tsd)

16.00 Uhr

Auftragseingang Industrie, Juli +6,1 +6,2 ohne Transport —- +4,4

Auftragseingang

langlebige Güter, Juli +11,2 +11,2* ohne Transport +2,4 +2,4*

20.00 Uhr

Fed-Konjunkturbericht (Beige Book)

Redaktion onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shuterstock.de

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26.02.2021, 23:20, BNP Paribas Indikation
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