Vorbörse: Dax schwächer erwartet – Anleger gehen wieder in die Defensive – US-Märkte preisen Einigung auf Hilfspaket ein

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Vorbörse: Dax schwächer erwartet – Anleger gehen wieder in die Defensive – US-Märkte preisen Einigung auf Hilfspaket ein

DEUTSCHLAND: – KURSVERLUSTE – Die Anleger am deutschen Aktienmarkt scheinen am Donnerstag an einem weiteren Berichtssaisontag vorerst wieder etwas in die Defensive zu gehen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor dem Xetra-Auftakt auf 12.595 Punkte und damit gut ein halbes Prozent unter seinem Vortagesschluss. Damit dürfte sich die Schaukelbörse fortsetzen. Seit Montag dümpelt der Dax nun schon um die Marke von 12.600 Punkten. Laut Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets ist der Dax derzeit „nach oben gedeckelt“. Die relevante Linie, die es nachhaltig zu übertreffen gilt, sehen er und andere Experten bei 12 750 Punkten. In dieser Woche war es hier mehrfach nur bei einem Test geblieben.

USA: – KURSGEWINNE – Die Anleger an der Wall Street sind am Mittwoch optimistisch geblieben. Die Hoffnungen ruhten nach wie vor auf einem neuen Hilfspaket in der Corona-Krise, um das Republikaner und Demokraten immer noch feilschten, hieß es von Börsianern. Vertreter der Demokraten hielten zwar an ihrer ablehnenden Haltung zu den Vorschlägen aus dem Weißen Haus fest. Finanzminister Steven Mnuchin aber strebt bis zum Ende der Woche eine Lösung an. Vor diesem Hintergrund erreichten die technologielastigen Nasdaq-Indizes einmal mehr Rekordstände.

ASIEN: – SCHWÄCHER – Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Donnerstag schwächer tendiert. In Japan fiel der Leitindex Nikkei 225 knapp eine Stunde vor Handelsende um 0,53 Prozent. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen gab um 0,88 Prozent nach und in Hongkong ging es für den dortigen Leitindex Hang Seng mit rund 1,63 Prozent noch deutlicher abwärts.

Knock-Outs zum Ölpreis Brent

Kurserwartung
Ölpreis Brent -Rohstoff wird steigen
Ölpreis Brent -Rohstoff wird fallen
Höhe des Hebels
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DAX 12660,25 +0,47%

XDAX 12626,16 -0,01%

EuroSTOXX 50 3268,38 +0,43%

Stoxx50 2971,08 -0,05%

DJIA 27201,52 +1,39%

S&P 500 3327,77 +0,64%

NASDAQ 100 11125,439 +0,26%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 177,15 +0,02%

DEVISEN:

Euro/USD 1,18791 +0,13%

USD/Yen 105,5450 -0,05%

Euro/Yen 125,3740 +0,08%

Der Euro hat sich am Donnerstag wenig bewegt und damit die deutlichen Kursgewinne vom Vortag gehalten. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1879 US-Dollar gehandelt. Der Kurs stand damit nur knapp unter dem Zweijahreshoch, das in der vergangenen Woche bei 1,1909 Dollar erreicht worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1854 (Dienstag: 1,1765) Dollar festgesetzt.

Seit Anfang Juli hat der Euro im Handel mit dem Dollar bereits mehr als fünf Prozent an Wert gewonnen. Die Gemeinschaftswährung profitiert von einer Dollar-Schwäche, nachdem die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in den USA vergleichsweise hoch ist und sich Verhandlungen auf ein neues US-Hilfspaket im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in die Länge ziehen.

Auch das britische Pfund konnte seit Anfang Juli im Handel mit dem Dollar um mehr als fünf Prozent zulegen. Am Morgen stieg der Kurs der Währung vor geldpolitischen Beschlüssen der britischen Notenbank erneut leicht. Am Markt wird nicht erwartet, dass die Bank of England in ihrer Krisenpolitik nachlegen wird. Der Leitzins dürfte demnach unverändert auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent bleiben.

ROHÖL:

Brent 45,28 +0,11 USD

WTI 42,17 -0,02 USD

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nur wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 45,30 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) legte geringfügig um drei Cent auf 42,22 Dollar zu.

Ein unerwartet starker Rückgang der Ölreserven in den USA konnte den Ölpreisen nur zeitweise Auftrieb verleihen. Am Mittwoch hatte die US-Regierung einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 7,4 Millionen auf 518,6 Millionen Barrel gemeldet. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang um 3,4 Millionen Barrel gerechnet. Nachdem die Ölpreise bis zum späten Mittwochnachmittag noch zeitweise deutlich gestiegen waren, hatten sie die Gewinne am Vorabend wieder abgegeben.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wurden die Ölpreise erneut von der Sorge vor einem zu hohen Angebot belastet. Seit August wird von führenden Ölstaaten, die in der Opec+ zusammengefasst sind, wieder mehr Öl auf den Markt gebracht. Außerdem blicken die Anleger am Ölmarkt nach wie vor besorgt auf die Entwicklung der Corona-Pandemie und fürchten eine zweite Infektionswelle mit neuen Einschränkungen für die Wirtschaft in den großen Industriestaaten.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BERENBERG SENKT ZIEL FÜR RATIONAL AUF 585 (590) EUR – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR ALLIANZ SE AUF 205 (200) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– HÄNDLER: HSBC HEBT NORMA GROUP AUF ‚HOLD‘ (REDUCE) – ZIEL 25 (18) EUR

– JEFFERIES HEBT HANNOVER RÜCK AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 165 (137) EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 42 (38) EUR – ‚BUY‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR VONOVIA AUF 55 (46,90) EUR – ‚HOLD‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR TRATON AUF 21 (22) EUR – ‚BUY‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SARTORIUS AUF 335 (290) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

UBS HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 39,50 (36) EUR – ‚BUY‘

UBS HEBT ZIEL FÜR INFINEON AUF 25,50 (23,50) EUR – ‚BUY‘

UBS HEBT ZIEL FÜR LINDE AUF 275 (250) USD – ‚NEUTRAL‘

– WDH/COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR WACKER NEUSON AUF 15 (10) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/EXANE BNP SENKT BMW AUF ‚NEUTRAL‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 65 (67) EUR

– WDH/GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR MTU AUF 149 (139) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 86 (89) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HUGO BOSS AUF 29 (30) EUR – ‚NEUTRAL‘

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 5,0 (4,8) EUR – ‚NEUTRAL‘

– BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SUNRISE COMMUNICATIONS AUF 110 (87) CHF – ‚BUY‘

CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR DIAGEO AUF 2750 (2900) PENCE – ‚NEUTRAL‘

DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR CREDIT SUISSE AUF 12 (11) CHF – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR VALEO AUF 20 (21) EUR – ‚SELL‘

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR VOLVO B AUF 180 (170) SEK – ‚BUY‘

RBC SENKT ZIEL FÜR DIAGEO AUF 2400 (2700) PENCE – ‚SECTOR PERFORM‘

UBS SENKT ZIEL FÜR VINCI AUF 90 (93) EUR – ‚BUY‘

– WDH/JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR SOCIETE GENERALE AUF 16,0 (17,4) EUR – ‚HOLD‘

– WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR VOESTALPINE AUF 15 (14) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 AUT: S&T, Halbjahreszahlen

07:00 DEU: Siemens, Q3-Zahlen (Presse-Call 7.30 h)

07:00 DEU: Merck KGaA, Q2-Zahlen (Presse-Call 9.30 h)

07:00 DEU: Rhön-Klinikum, Q2-Zahlen

07:00 DEU: Lufthansa, Halbjahreszahlen (Call 10.00 h)

07:00 DEU: Brenntag, Q2-Zahlen (detailliert)

07:00 DEU: Cewe Stiftung, Halbjahreszahlen

07:00 BEL: KBC Group, Q2-Zahlen

07:00 CHE: Adecco, Halbjahreszahlen

07:00 FRA: Axa, Halbjahreszahlen

07:00 FRA: Credit Agricole, Halbjahreszahlen

07:00 NLD: ING Groep, Q2-Zahlen

07:00 NLD: Shop Apotheke, Q2-Zahlen (detailliert) (Call 9.00 h)

07:00 ITA: UniCredit, Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Henkel, Q2-Zahlen (Call 10.00 h)

07:30 DEU: Dürr AG, Q2-Zahlen (detailliert) (Call 14.30 h)

07:30 DEU: Indus Holding, Halbjahreszahlen

07:30 DEU: Rheinmetall, Halbjahreszahlen (detailliert)

07:30 DEU: Jenoptik, Q2-Zahlen

07:30 DEU: Munich Re, Halbjahreszahlen (detailliert) (Presse-Call 9.30 h)

07:30 DEU: Adidas, Halbjahreszahlen (Call 10.00 h)

07:30 DEU: Symrise, Halbjahreszahlen (Call 9.00 h)

07:30 DNK: Novo Nordisk, Q2-Zahlen

07:45 DEU: BayWa, Q2-Zahlen (Call 10.30 h)

07:50 DEU: Compugroup Medical, Q2-Zahlen

08:00 DEU: Beiersdorf, Q2-Zahlen (detailliert) (Call 11.30 h)

08:00 DEU: New Work, Q2-Zahlen

08:00 DEU: Deutsche Beteiligung, Q3-Zahlen (detailliert)

08:00 CHE: Glencore, Halbjahreszahlen

10:00 DEU: Metro Call zu Q3-Zahlen

10:00 DEU: Carl Zeiss Meditec, Hauptversammlung (online)

11:00 DEU: Grenke, Hauptversammlung (online)

14:00 DEU: Morphosys Call zu Q2-Zahlen

22:05 USA: T-Mobile US, Q2-Zahlen

22:05 USA: Uber Technologies, Q2-Zahlen

22:45 USA: News Corp, Q4-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

GBR: Aviva, Halbjahreszahlen

ITA: Banca Monte dei Paschi di Siena, Q2-Zahlen

JPN: Nintendo, Q1-Zahlen

JPN: Toyota Motor, Q1-Zahlen

USA: Dropbox, Q2-Zahlen

USA: GoPro, Q2-Zahlen

USA: Bristol Myers Squibb, Q2-Zahlen

USA: Mylan, Q2-Zahlen

USA: Motorola Solutions, Q2-Zahlen

USA: First Solar, Q2-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 NLD: Verbraucherpreise 07/20

08:00 DEU: Auftragseingang Industrie 06/20

08:00 DEU: Einzelhandelsumsatz im EU-Vergleich 06/20

08:00 GBR: BoE Zinsentscheid und Protokoll

10:00 ITA: Industrieproduktion 06/20

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

°

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

^ Prognose Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Auftragseingang Industrie

Juni

Monatsvergleich +10,1 +10,4

Jahresvergleich -18,5 -29,3

10.00 Uhr

Italien

Industrieproduktion

Juni

Monatsvergleich +5,0 +42,1

Jahresvergleich

Arbeitstäglich bereinigt -16,0 -20,3

Unbereinigt — -25,0

VEREINIGTES KÖNIGREICH

08.00 Uhr

Bank of England

Leitzins 0,10 0,10

Anleihekaufprogramm

(Mrd Euro) 745 745

USA

14.30 Uhr

Erstanträge Arbeitslosenhilfe +1,45 +1,43

(in Mio.)

onvista/dpa-AFX

Titelfoto: anathomy / Shutterstock.com

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25.09.2020, 19:59, Deutsche Bank Indikation
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